Sozialstaatsreform

Stellungnahmen zum geplanten Ende des Ehegattensplittings

Im Rahmen der geplanten Sozialstaatsreform der Bundesregierung, steht auch das steuerrelevante Ehegattensplitting zur Debatte. Die angedachte Abschaffung des Steuervorteils für ungleich verdienende Eheleute führt zu deutlicher Kritik von Seiten des Deutschen Familienverbands und dem Verband kinderreicher Familien.

14.10.2025

Deutscher Familienverband: „Ehegattensplitting-Aus ist keine Lösung, sondern Rückschritt für Familien“

Der Deutsche Familienverband lehnt die Abschaffung des Ehegattensplittings ab und sieht darin eine massive finanzielle Belastung für Ehepaare und Familien, besonders mit mehreren Kindern. Es sei verfassungsrechtlich geschützt und ermögliche eine flexible Aufteilung von Care-Arbeit. Statt Abschaffung fordert der Verband eine Reform auf Basis des Splittings und gezielte Familienförderung.

Die Stellungnahme des Deutschen Familienverbands „Sozialstaatsreform: Ehegattensplitting-Aus ist keine Lösung, sondern Rückschritt für Familien“ vom 09.09.2025

KRFD: „Ehegattensplitting bewahren – Familien verlässlich unterstützen“

Der Verband kinderreicher Familien (KRFD) lehnt die Abschaffung des Ehegattensplittings entschieden ab. Es sei kein Privileg, sondern ein notwendiger Ausgleich für innerfamiliäre Arbeitsteilung, besonders in Mehrkindfamilien. Eine Streichung würde diese stark belasten. Der Verband fordert Anerkennung familiärer Leistungen im Steuerrecht und warnt vor sozialen Schieflagen ohne Alternativen.

Die Stellungnahme des Verbands kinderreicher Familien: „Ehegattensplitting bewahren – Familien verlässlich unterstützen“ vom 10.09.2025

Redaktion: Zola Kappauf