DBSH

Sozialstaat braucht Stärke – nicht Sanktion

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) kritisiert die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung. Diese beinhalten schärfere Sanktionen und Kürzungen im Milliardenbereich, was nach Ansicht des DBSH die gesellschaftliche Stabilität und wirtschaftliche Stärke gefährdet. Der Verband betont, dass ein starker Sozialstaat essenziell ist.

22.01.2026

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. (DBSH) zeigt sich tief besorgt über die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung. Nach bisherigen Äußerungen der Bundesregierung sollen Leistungen überprüft, Sanktionen verschärft und Einsparungen im Milliardenbereich erzielt werden.

Der DBSH erkennt zwar Reformbedarf – sieht jedoch die aktuellen Ansätze als Fehlentwicklung, die die Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung der Menschen gefährdet. Ein starker Sozialstaat ist keine Last, sondern Grundlage gesellschaftlicher Stabilität und wirtschaftlicher Stärke. Die geplanten Kürzungen drohen, genau diese Basis zu untergraben. 

Zur vollständigen Stellungnahme des DBSH geht es hier (PDF: 146 KB). 

Quelle: Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. vom 12.01.2026

Redaktion: Zola Kappauf