Weltkindertag
Sozialministerin Scharf rückt Kinderrechte im Netz in den Fokus
Zum Weltkindertag betont Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf die Gefährdung von Kinderrechten im digitalen Raum. Sie fordert strengere Regeln für Plattformen, mehr Medienkompetenz und Prävention. Digitale Gewalt wie Cybergrooming oder Deepfakes nimmt alarmierend zu. Bayern bietet Hilfsangebote wie Hotlines und Beratungsstellen.
24.09.2026
Ob Social Media, Gaming oder KI-Chatbots – Kinderrechte im digitalen Raum sind in Gefahr. Zum Weltkindertag am 20. September betont Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf:
„Wir müssen den Kinderschutz in den Medien neu denken. Wenn Trolle hetzen, Algorithmen süchtig und Schönheitsfilter krankmachen, dann braucht es Einschränkungen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Für mich hat Priorität, die Betreiber der Plattformen konsequent in die Pflicht zu nehmen. Digitale Angebote müssen sicher und altersgerecht sein. Genauso entscheidend ist es, unsere Kinder medienstark zu machen. Für Kinderschutz und echte digitale Teilhabe brauchen wir ein Gesamtpaket - aus technischem Schutz, Medienkompetenz, Elternarbeit und Prävention. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“
Die Staatsministerin verweist außerdem auf Angebote, die vor digitaler Gewalt schützen und auf Risiken aufmerksam machen.
„Ob Cybergrooming, Mobbing oder Deepfakes – das Ausmaß digitaler Gewalt ist alarmierend. Neue Technologien und Künstliche Intelligenz werden unter dem Deckmantel vermeintlicher Anonymität missbraucht. Es ist mir wichtig Präventionsarbeit zu stärken und Opfer von digitaler Gewalt nicht allein zu lassen.“
Angebote zu Medienkompetenz und Gewaltschutz
- Das vom Freistaat geförderte ̔JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis̕ stärkt unter webhelm.de junge Menschen, Fachkräfte und Eltern in Sachen Medienkompetenz und informiert über Aktuelles von Smart Glasses bis zur KI.
- Die institutionell geförderte Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e. V. (aj), bietet mit ELTERNTALK einen niedrigschwelligen, moderierten Austausch zu Fragen der Medienerziehung und zum digitalen Familienalltag.
- Unter Bayern gegen Gewalt finden Opfer und ihre Angehörigen Anlaufstellen, Beratungsangebote, Hotlines und Helpchats.
- Bei der Online-Meldestelle REspect! Im Netz können Betroffene digitale Übergriffe unkompliziert melden. Die Meldestelle bietet Bildungsformate zur Medienkompetenz, die auf Risiken aufmerksam machen und präventiv wirken.
- In Bayern startete zum1. Juli 2026 ein in dieser Form bundesweit einzigartiges Angebot für Kinder und Jugendliche in Not: die Zentrale Bayerische Kinderschutz-Hotline. Erreichbar ist die Hotline unter der gebührenfreien Nummer (0 800) 8888 004.
Weiterführende Informationen
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 18.09.2026
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Virtueller Rundgang - E-Beratungssoftware ebs und intelligente Beratungsassistenz eb.IBA
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Methodenfinder
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PARTS - Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz
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Sonstige
Zentrum für gemeinwohlorientierte KI
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Verband / Interessenvertretung
Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e. V.
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Sonstige
Öffentlicher Gesundheitsdienst
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Fort-/Weiterbildungsanbieter
AMYNA e.V.
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Verband / Interessenvertretung
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V.