Kita-Qualitätsentwicklung

Medienkompetenz und Demokratiebildung vermitteln

Hessen führt 2026 den Vorsitz der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) und fokussiert dabei das Qualitätsentwicklungsgesetz Kita sowie Medienkompetenz und Demokratiebildung. Erstmals fand in Darmstadt eine vorbereitende Amtschefkonferenz (ACK) statt, die von Hessens Jugend- und Sozialministerin Heike Hofmann als wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung der JFMK bezeichnet wurde.

26.05.2026

Hessen hat 2026 den Vorsitz der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) inne und stellt dabei besonders das Qualitätsentwicklungsgesetz Kita sowie die Themen Medienkompetenz und Demokratiebildung für junge Menschen in den Mittelpunkt. Um die Hauptkonferenz der der für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zuständigen Minister*innen sowie Senator*innen der Länder vorzubereiten, sind in Darmstadt nun die Staatssekretär*innen zur sogenannten Amtschefkonferenz (ACK) zusammengekommen. Das Besondere: Während bei anderen Konferenzen der Ressortchef*innen eine vorbereitende ACK die Regel ist, gab es diese bei der JFMK bislang nicht – der Termin in Darmstadt wurde erstmalig anberaumt.

Die Begrüßung am Tagungsort, dem Hotel Jagdschloss Kranichstein, übernahm Hessens Jugend- und Sozialministerin Heike Hofmann. Sie betonte, dass die Pilotsitzung einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung der JFMK bilde: „Ich plädiere für die regelhafte Einführung des Gesprächsformats auf Amtschef-Ebene, denn es hilft uns, die politische Perspektive der Länder vor der Hauptkonferenz genauer zu fokussieren“, so Hofmann in ihrem Grußwort.

Auf der Tagesordnung der Staatssekretär*innen stand neben der Sozialstaatsreform unter anderem die Befassung mit dem Qualitätsentwicklungsgesetz Kita und dem Leitantrag des Vorsitzlandes Hessen. Der Antrag widmet sich unter dem Titel „Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen: Kompetenzen in einer digitalen Welt – Kompetenzen für Demokratie und Zukunft“ der Vermittlung von Medienkompetenz und dem Umgang mit Sozialen Medien.

„Digitale Angebote prägen die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen heute in erheblichem Maß. Sie eröffnen Chancen, sind aber kein Ersatz für analoge Erfahrungsräume. Medienkompetenz und Demokratiebildung sind vor diesem Hintergrund von großer Bedeutung. Sie bilden die Grundlage für eigenständige Lebensgestaltung, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Resilienz“, 

führte Hofmann aus. Eine demokratische Gesellschaft sei darauf angewiesen, dass junge Menschen lernten, Informationen kritisch zu hinterfragen, Vielfalt als Stärke zu begreifen und digitale Werkzeuge aktiv zur Mitgestaltung ihrer Lebenswelt zu nutzen.

Der Leitantrag wurde vom ACK-Plenum für die Hauptkonferenz am 21. und 22. Mai 2026 in Frankfurt am Main vorbereitet, wo dann die Befassung der Minister*innen, Senator*innen ansteht.

Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales vom 29.04.2026

Redaktion: Lena Gabert