Berufsverband

Keine Kürzungen bei Frauen*- und Mädchen*arbeit in München!

München steht vor finanziellen Herausforderungen und prüft Einsparungen in allen Bereichen, einschließlich der Kinder- und Jugendhilfe sowie Gleichstellungsförderung. Betroffen sind viele langjährige Projekte zur Unterstützung von Mädchen* und Frauen*. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit Bayern kritisiert diese Kürzungen stark.

06.01.2026

Die Landeshauptstadt München steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung werden derzeit Einsparmaßnahmen als gesamtstädtische Konsolidierungsstrategie, also in nahezu allen Fachbereichen geprüft und umgesetzt – auch in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Gleichstellungsförderung.

Betroffen sind dabei Projekte und Einrichtungen, die seit Jahrzehnten zentrale Arbeit für Mädchen*, junge Frauen* und Frauen* leisten (Landeshauptstadt München, Sozialreferat 2025), darunter Beratungsstellen, Mädchen*treffs, Schutz- und Präventionsangebote, geschlechtssensible Bildungsarbeit sowie Maßnahmen zur beruflichen und sozialen Integration.

Die Frauen*vertretung des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH) Bayern lehnt diese Kürzungen entschieden ab.

Vollständige Stellungnahme (PDF: 313 KB).

Quelle: Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. vom 30.11.2025

Redaktion: Zola Kappauf