Politische Bildung

Demokratische Schule braucht gute Gelingensbedingungen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV) und der Landesjugendring M-V e.V. machen gemeinsam darauf aufmerksam, dass eine demokratische Schule gute Gelingensbedingungen braucht. Dazu werden Ressourcen und auch Expertise aus der Zivilgesellschaft benötigt.

18.08.2025

Sandra Astáras, GEW Landesvorsitzende: 

„Das Implementieren demokratischer Prozesse und echte Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an Abläufen und Gestaltung des schulischen Alltags braucht Ressourcen und Zeit. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass unsere Pädagog*innen für diese Aufgabe in der Lehrer*innenbildung vorbereitet sowie jeweils auch weitergebildet werden. Das kann Schule nicht allein leisten. Dafür brauchen wir auch die Expertise aus der Zivilgesellschaft.“

Dr. Ina Bösefeldt, Geschäftsführerin Landesjugendring M-V e.V.: 

„Demokratische Schulen stärken die Gesellschaft. Damit Schüler*innen dort Selbstwirksamkeit erleben, braucht es ernst gemeinte Beteiligung – begleitet, gelernt und schulübergreifend verankert. Dafür sind Ressourcen nötig und Expertise in der Praxis. Außerschulische haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen – wie der Landesjugendring MV mit seinen 21 landesweit aktiven Jugendverbänden, das landesweite Beteiligungsnetzwerk sowie nicht zuletzt auch der Landesschülerrat MV und seine Untergliederungen – bringen genau dieses Fachwissen mit. Das muss genutzt werden.“

Beide Organisationen setzen sich dafür ein, Kinder und Jugendliche zu stärken. Sie sollen den Wert einer starken, demokratischen Zivilgesellschaft schon früh selbst erfahren und zwar dort, wo sie sich regelmäßig einen großen Teil ihrer Zeit aufhalten: In Kitas, Schulen, Vereinen und in der Jugendarbeit.

Quelle: Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern vom 01.08.2025

Redaktion: Klara Neumann