Jugendsozialarbeit
„Inside out“ - Praxisprojekt der LAG Jungenarbeit NRW 2026
Unser Ziel bleibt es, Jungen* und junge Männer* in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den gesundheitlichen und entwicklungsbezogenen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, insbesondere für Jungen* mit Migrationsgeschichte, die häufig von Armut und Klassismus betroffen sind. In diesem Jahr wird das Projekt „Irgendwie Hier! Jungen*arbeit in der Migrationsgesellschaft “ zwei Praxisprojekte fördern: „Inside Out“ und „Dein Zeitraum“.
Strukturebene: Bundesland
Dieses Projekt zielt darauf ab, die Sozialkompetenz von Jungen* zu stärken und sie gleichzeitig für Klassenfragen und Prekarität zu sensibilisieren. Es möchte die Jungen* empowern, um sich der Herausforderungen und Diskriminierungen bewusst zu werden, die mit Klassenzugehörigkeit, Armut und sozialem Status verbunden sind. Darüber hinaus ermöglicht es ihnen, durch gemeinsame Aktivitäten und Austausch Solidarität und Zivilcourage anzuregen, um ein besseres Verständnis für den „Anderen“ zu entwickeln.
In dem Projekt ist es uns wichtig, dass Klassismus und Diskriminierung thematisiert werden und Solidarität im Vordergrund steht. Das kann sich in konkreten Aktionen wie einer Spendenaktion, einem Flohmarkt oder gemeinsamem Kochen zeigen, aber auch in abstrakteren Formaten wie Theater- oder Gesellschaftsspielen.
Ziele
Viele junge Menschen, die in Armutsverhältnissen leben, sehen sich mit den Herausforderungen von Klassismus, Rassismus und Diskriminierung aller Art sowie den Anforderungen von Männlichkeitsbildern konfrontiert.
Hinzu kommt ein Identitätsproblem, das häufig zur Abwertung anderer oder zu innergrupplichen Konflikten führt, indem versucht wird, den ihnen auferlegten unerwünschten Status zurückzuweisen.
Diese Form des Alltagslebens wird oft durch eine Biografie erschwert, die von traumatischen Belastungen geprägt ist.
Die mangelnde gesellschaftliche Teilhabe kann jungen Menschen den Eindruck vermitteln, dass sie kein Mitspracherecht haben, wenn es um Themen wie Politik, Armut und andere für sie wichtige Fragen geht.
Unsere Lösung
Aufbau eines Projekts, das Jungen* und junge Männer* die Möglichkeit gibt, sich zu treffen und sich in einem geschützten Raum auszutauschen.
Mit professioneller Begleitung diesen Jungen* ermöglichen, an politischen und sozialen Debatten zu Themen teilzunehmen, die ihr Leben direkt betreffen, wie Armut, Klassismus, Rassismus, usw.
Durch gemeinsame Aktionen und Formen des Teilens, junge Menschen für Zivilcourage und Solidarität sensibilisieren.
Mit einem ressourcenorientierten Ansatz, die Dialogfähigkeit junger Menschen stärken, indem ihnen gezeigt wird, wie sie ihre Bedürfnisse besser ausdrücken und Hilfe einfordern können, ohne sich dabei herabgesetzt zu fühlen.
Weitere Themen
Jugendsozialarbeit Kinder- und Jugendarbeit