Studie
Die Neue Rechte in der Sozialen Arbeit in NRW: Exemplarische Analysen
Gille, Christoph; Jagusch, Birgit
Strukturebene: Bundesland
Die Studie des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung e.V. (FGW) untersucht, ob sich Versuche der Einflussnahme durch die Neue Rechte in Nordrhein-Westfalen (NRW) zeigen und, wenn ja, was sie auszeichnen. Dazu wurde ein Fragebogen an Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit in den fünf Regierungsbezirken von NRW versendet, der einen Überblick über Beobachtungen und Einschätzungen geben sollte. 377 ausgefüllte Fragebögen stellen die Basis für diesen Überblick dar. In einem weiteren Schritt wurden 24 Interviews mit Expert_innen geführt, die ebenfalls zu ihren Erfahrungen befragt wurden.
Auf einen Blick
- Trotz einer hohen Sensibilität gegenüber menschen-
und demokratiefeindlichen Positionen ist die Soziale
Arbeit nicht frei von neurechten Denk- und Hand-
lungsweisen. - Einflussnahmen können in vielen Bereichen der Sozi-
alen Arbeit und über alle Regionen Nordrhein-Westfa-
lens hinweg ausgemacht werden. - Es lassen sich sowohl eigene soziale Angebote von
extrem rechten Akteuren finden als auch Versuche
der Einflussnahme auf die bestehenden, etablierten
Angebote der Sozialen Arbeit. - Eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur und die
eindeutige Positionierung für Menschenrechte und
Demokratie erschwert die Einflussnahme neurechter
Bewegungen
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