Gesundheit

Wenn das Sprechen klemmt: Ruhe bewahren. Stottern bei Kindern ist nicht ungewöhnlich

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Anlässlich des Welttages des Stotterns am 22.10.2013 informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie: Wenn das Sprechen bei Kleinkindern nicht flüssig ist, ist dies erst einmal nichts Ungewöhnliches.

22.10.2013

Etwa 5 Prozent aller Kinder erleben vor ihrem 12. Lebensjahr eine Phase des unflüssigen Sprechens. Meist tritt dies im Alter zwischen 2 und 6 Jahren erstmals auf. Etwa 75 Prozent dieser Kinder überwinden ihr vermeintliches Stottern innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst.

Wenn sich die Unflüssigkeiten jedoch verfestigen, Blockierungen auftauchen, das Kind unter der unfreiwilligen Silben- und Lautwiederholung leidet und diese mit Dehnungen zu umgehen versucht, ist logopädische Hilfe nötig. Auch Begleitsymptome, beispielsweise das Mitbewegen von Körperteilen, Schweißausbrüche, Erröten, das Vermeiden bestimmter Wörter, Schamgefühle oder Sprechangst, sind Anlass, mit dem behandelnden Kinderarzt über den Bedarf einer logopädischen Therapie zu sprechen. Insgesamt 800.000 Menschen sind in Deutschland vom Stottern betroffen.

Weitere Informationen unter: <link http: www.dbl-ev.de outbound>www.dbl-ev.de

Quelle: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. vom 21.10.2013

Redaktion: Nadine Paffhausen

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