Kinder- und Jugendarbeit

„Plattform Jugendkultur“ im Rahmen der Ruhr 2010 eröffnet

Die „Plattform Jugendkultur“ setzt auf das Engagement der Jugendlichen. Sie sind aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung und Planung von Jugend-Events zu beteiligen.

05.03.2010

„Jugendliche können mehr, als sie oft denken. Mit kultureller Bildung wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und ihnen so Mut und Selbstvertrauen geben“, sagte Jugendminister Armin Laschet heute bei der Auftaktveranstaltung zur „Plattform Jugendkultur“, der Bühne für Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und Europa im Rahmen der RUHR.2010, in Gelsenkirchen.

Die „Plattform Jugendkultur“ ist ein gemeinsames Projekt der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit in NRW e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V., der RUHR.2010 GmbH und dem Kinder- und Jugendministerium. „Jugendliche brauchen Angebote, die sie interessieren und sich an ihrer Lebenswelt orientieren. Die Träger der kulturellen Jugendarbeit sind da ganz dicht dran“, so Laschet. Die Landesregierung unterstützt die „Plattform Jugendkultur“ aus dem Kinder- und Jugendförderplan mit rund 270.000 Euro.

Die heutige Veranstaltung gab den Auftakt für viele kleine und große Events in den kommenden Monaten, für die unter dem Dach der „Plattform Jugendkultur“ Beiträge erarbeitet werden. Dies sind die „Local-Heroes-Wochen“, die jeweils eine Woche lang in verschiedenen Städten ausgerufen werden, die „Nacht der Jugendkultur“ vom 3. auf den 4. Juli 2010 und das „SEE YOU Jugend.Kultur.Preis.Festival NRW & RUHR.2010“ vom 16. bis 19. September 2010.

„Jugend und Kultur bereichern sich gegenseitig“, betonte Laschet. „Zum einen ist Jugendkultur ein lebendiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Zum anderen sind Kunst und Kultur schon immer neue Wege gegangen. Wer, wenn nicht die Jugendlichen, soll diese neuen Wege finden und ausprobieren?“, ermutigte Laschet zu einer aktiven Beteiligung an Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen.

„Trainieren und Üben ist das eine, Jugendliche wollen aber auch zeigen, was sie können. Die „Plattform Jugendkultur“ ist ihre Bühne.“ Damit stellte Minister Laschet klar: Die Jugendlichen stehen im Mittelpunkt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Möglichkeiten sich einzubringen unter: http://seeyou-festival.net

Herausgeber: Ehemals: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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