Bildungspolitik

Niedersachsen: Kulturelle Bildung im Koalitionsvertrag verankert

Glockenspielendes Mädchen beim Singen

Die neue rot-grüne Koalition in Niedersachsen hat sich in ihrem am 18. Februar 2013 unterzeichneten Koalitionsvertrag deutlich zur Förderung der Kulturellen Bildung, unter anderem im Rahmen von Kooperationen von Kultur und Schule, bekannt.

27.02.2013

Im Abschnitt „Kulturelle Teilhabe für Alle“ heißt es:
„Kunst und Kultur sind eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Sie wecken Kreativität und schaffen Freiräume für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Zukunftsthemen.
Die rot-grüne Koalition will die Stärkung kultureller Teilhabe zum Leitbild ihrer Kulturpolitik machen. Sie ist ein wichtiger Baustein sozialer Emanzipation und gesellschaftlicher Partizipation. Ehrenamtlich geleitete Kulturinitiativen sind uns genauso wichtig wie Landesmuseen oder Staatstheater.

Die rot-grüne Koalition wird

  • kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich stärken und dabei vor allem Zugangsbarrieren für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten abbauen.
  • regionale Netzwerke aufbauen, auch um gemeinsam mit der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Kooperationen von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden mit Kindergärten und Schulen zu stärken.
  • inter- und transkulturelle Kulturarbeit fördern, kulturelle Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund ausbauen und staatliche Kultureinrichtungen für sie öffnen.“

Weitere Informationen

<link http: www.ndr.de regional niedersachsen landtagswahl_niedersachsen_2013 koalitionsvertrag157.pdf _blank external-link-new-window externen link in neuem>„Erneuerung und Zusammenhalt. Nachhaltige Politik für Niedersachsen. Koalitionsvertrag.“ (PDF)

Quelle: Newsletter - Kulturelle Bildung - 27. Februar 2013

Redaktion: Anneli Starzinger

Back to Top