Pandemie

Hertie-Stiftung veröffentlicht Erklärvideos zu Corona

Ein Schild mit zwei Köpfen im Scherenschnitt weist auf einen Mindestabstand von 2 Metern zwischen den Personen hin. Das Schild steht auf einer Wiese vor einem großen Baum.

Seit 2017 veröffentlicht die Gemeinnützige Hertie-Stiftung in loser Folge animierte Erklärvideos mit der Kunstfigur Dr. Mondino, einem schrulligen Neurowissenschaftler, auf ihrem YouTube-Kanal. In jedem etwa zwei- bis dreiminütigen Videoclip wird ein Thema behandelt und mit einfachen Mitteln komplexe Abläufe unterhaltsam erklärt. Jetzt gibt es eine Video-Reihe zum Thema Corona.

20.12.2021

Das macht nicht nur Spaß, sondern es prägen sich wissenswerte Fakten über das Gehirn spielend ein. Die Stiftung verfolgt damit das Ziel, in ihrem Leitthema Gehirn erforschen Informationen rund um das Gehirn einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Auch in ihrem Blog „Hirn und Weg" und dem Instagram-Kanal @neuro.logisch bereitet die Stiftung aktuelle Fakten und Erkenntnisse rund um das Gehirn, seiner Funktionsweise und Erkrankungen allgemeinverständlich auf.

Video-Serie rund um die Pandemie: Stress, Geruchssinn, Erschöpfung und Isolation

Riechen kann man wieder lernen, Einsamkeit ist für unser Gehirn wie Hunger und Videokonferenzen sind so anstrengend für uns, da unser Belohnungssystem im Gehirn kaum angesprochen wird.

Das sind nur einige Antworten auf Fragen, die aufgrund von Corona in den Blickwinkel geraten sind. Die Pandemie hat in unserem Leben viel verändert, was auch viel Stress und Veränderung mit sich bringt: anderer Lebens- und Arbeitsrhythmus, weniger Kontakte und Erlebnisse, neue Gewohnheiten und Sorgen. Was bewirken sie in unserem Gehirn? Wie sind unterschiedliche Regionen betroffen und welche Strategien unternimmt dieses faszinierende Organ, um mit diesen Veränderungen besser umzugehen?

Dr. Mondino und der Geruchssinn

In vier animierten Videos erklärt die skurrile Kunstfigur Dr. Mondino jeweils die Wirkungsweise eines typischen Pandemie-Phänomens im Gehirn. Dabei handelt es sich um Stress, Isolation, Erschöpfung und den Geruchssinn. Dieser geht bei einer Corona-Erkrankung häufig verloren. Was passiert hierbei und kann er wiederhergestellt werden? Und vor allem: Wie funktioniert überhaupt das Riechen? Der Geruchssinn ist einer der komplexesten Sinne und sehr wichtig, denn er warnt uns, ruft Erinnerungen wach und beeinflusst Stimmungen. Doch fällt er häufig erst dann auf, wenn er nicht mehr funktioniert.

Die komplette Reihe „Pandemie im Kopf“ findet sich auf den Seiten der Hertie-Stiftung und bei YouTube unter:

Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stiftung vom 01.12.2021

Redaktion: Mareike Ketelaar

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