Flucht und Migration

Bayerischer Jugendring fordert schnelle und umfassende Hilfe für Flüchtlinge

Das Wort "Flüchtlinge" gefettet in einem Schriftstück

Nach dem Tod von Hunderten Flüchtlingen im Mittelmeer fordert der Bayerische Jugendring (BJR) schnelle und umfassende Hilfe. Man dürfe Flüchtlinge nicht im Stich lassen, äußerte sich BJR-Präsident Matthias Fack.

21.04.2015

"Die dramatischen Nachrichten erfüllen mich mit Schmerz und Trauer. Die humanitäre Katastrophe, die sich tagtäglich im Mittelmeer abspielt, ist eine Schande für Europa. Wir alle müssen Verantwortung übernehmen und dürfen Flüchtlinge jetzt nicht im Stich lassen, die ihr Leben auf der Suche nach Frieden, Freiheit und einer Perspektive riskieren. Statt sich in nationaler Kleinstaaterei abzuschotten, müssen die Mitglieder der Europäischen Union – der Friedensnobelpreisträgerin von 2012 – endlich an einem Strang ziehen und Hilfe schnell dort leisten, wo sie dringend gebraucht wird. Es kann nicht angehen, dass sich Deutschland und Europa angesichts der Flüchtlingskatastrophe abwenden und zynische Abwehrmaßnahmen wie Frontex installieren, anstelle ein Seenotrettungsprogramm wie Mare Nostrum fortzuführen", kommentierte BJR-Präsident Matthias Fack.

Beschluss des BJR-Hauptausschusses (Oktober 2014) als PDF-Datei:
<link http: www.bjr.de fileadmin user_upload hauptausschuss external-link-new-window als>"Willkommen in Bayern!? - Unsere Verantwortung für Asylsuchende und Flüchtlinge"

Quelle: Bayerischer Jugendring vom 21.04.2015

Redaktion: Kerstin Boller

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