Gesundheit

10 500 Hebammen und Entbindungspfleger leisteten 2010 in Krankenhäusern Geburtshilfe

Schreiender Säugling

10 500 Hebammen und Entbindungspfleger, darunter 8 500 festangestellte Hebammen, leisteten 2010 in den Krankenhäusern Deutschlands Geburtshilfe. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Anlass des Internationalen Hebammentages am 5. Mai 2012 mit.

07.05.2012

Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Zahl der im Krankenhaus festangestellten Hebammen um 28,2 % erhöht. Zugleich ist der Anteil der teilzeit- oder geringfügig beschäftigten Hebammen von 28,9 % im Jahr 1991 auf 71,7 % im Jahr 2010 gestiegen.

JahrFestangestellte Hebammen/EntbindungspflegerDavon teilzeit-/geringfügig Beschäftigte in %Beleghebammen/
 -entbindungspfleger
insgesamtmännlichweiblich
1991 6 620 17 6 60328,9 2 206
1995 7 543 6 7 53740,7 1 562
2000 7 686 18 7 66851,9 1 726
2005 8 072 4 8 06866,0 1 813
2010 8 484 1 8 48371,7 2 006


Zur Leistung von Geburtshilfe sind – abgesehen von Notfällen – außer Ärztinnen und Ärzten nur Hebammen und Entbindungspfleger berechtigt. Bei einer Entbindung muss eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger hinzugezogen werden; dafür haben Ärzte und Ärztinnen nach dem Hebammengesetz (§ 4) Sorge zu tragen. Die Geburtshilfe umfasst die Überwachung des Geburtsvorgangs von Beginn der Wehen an, die Hilfe bei der Geburt und die Überwachung des Wochenbettverlaufs.

Quelle: Statistisches Bundesamt (DeStatis)

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