Gesundheit

Essstörungen bei Jugendlichen weit verbreitet - Barmer GEK klärt mit neuer Broschürenserie auf

Ein Teller mit wenigen Erbsen und Möhren

Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat ein Fünftel der 11- bis 17-jährigen Jugendlichen eine Essstörung. Betroffen sind zu 90 Prozent Mädchen. Mit einer Broschürenserie unterstützt die Barmer GEK jetzt Betroffene, Familienangehörige und weitere Menschen aus dem sozialen Umfeld.

19.04.2012

"Wenn das Essen den Tagesablauf bestimmt, Gefühle und auch manche berufliche sowie private Entscheidung beeinflusst, ist das eine Ausnahmesituation. An dieser Stelle wollen wir mit Informationen Orientierung und Unterstützung bieten", erklärt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der Barmer GEK.

So richtet sich die Broschüre "<link http: www.barmer-gek.de barmer web portale presseportal subportal presseinformationen aktuelle-pressemitteilungen _blank external-link-new-window external link in new>Nichts als Essen im Kopf" an Betroffene und liefert ihnen neben Informationen zu Diagnosekriterien, Folgeerkrankungen und typischen Verhaltensweisen auch Tipps zu Behandlungsmöglichkeiten. In "<link http: www.barmer-gek.de barmer web portale presseportal subportal presseinformationen aktuelle-pressemitteilungen _blank external-link-new-window external link in new>Immer Ärger mit dem Essen" finden Angehörige zum einen Hintergrundwissen und zum anderen konkrete Tipps für den Umgang mit Essstörungen. "<link http: www.barmer-gek.de barmer web portale presseportal subportal presseinformationen aktuelle-pressemitteilungen _blank external-link-new-window external link in new>Psychogene Essstörungen" schließlich wendet sich an Personen aus dem persönlichen Umfeld, etwa Lehrer, Trainer oder Arbeitskollegen.

Zu den häufigsten Essstörungen zählen die Magersucht, die Bulimie und das sogenannte Binge Eating, auch bekannt unter dem Begriff Esssucht. Alle drei Krankheitsbilder haben spezielle Erscheinungsformen und können zu unterschiedlichen Komplikationen sowie Folgeerkrankungen führen. Gleichzeitig zeigen Betroffene typische Verhaltensweisen und liefern damit Anhaltspunkte für eine Erkrankung. "Zwar gibt es kein Patentrezept gegen Essstörungen, aber die Broschüren liefern das Rüstzeug, souveräner mit diesem sensiblen Thema umzugehen", so Jakob-Pannier.

Alle drei Broschüren können in den Geschäftsstellen der Barmer GEK oder im Internet unter <link http: www.barmer-gek.de broschueren _blank external-link-new-window external link in new>www.barmer-gek.de/broschueren kostenlos angefordert werden.

Quelle: Barmer GEK

Redaktion: Ilja Koschembar

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