Fortbildung
Thinking at the Edge (TAE)
Strukturebene: Bund
Kulturpädagogische Konzepte für die Körperarbeit.
Oftmals sind rein kognitive Denkprozesse und das logisch-analytische Wissen zu einseitig, um Kreativität, Empathie und innovative Lösungen zu fördern. Die Methode „Thinking at the Edge“ (TAE) – „Denken, wo Worte noch fehlen“ – ist eine Kreativitätstechnik, die Menschen dabei hilft, ihr implizites, verkörpertes Wissen und inneres Erleben in ihr Denken einzubeziehen. Gerade in der Kulturellen Bildung spielt die Aktivierung verschiedener Erfahrungsebenen eine entscheidende Rolle für die Qualität und Nachhaltigkeit von Bildungsprozessen.
In diesem Kurs haben Sie Gelegenheit, in Einzel- oder Tandemarbeit, Elemente der TAE-Methode kennenzulernen und deren Potenzial für Ihre Angebote Kultureller Bildung mit Ihren Zielgruppen zu erkunden. Die TAE-Methode wurde von dem Philosophen und Psychologen Eugene T. Gendlin (2004) gemeinsam mit Mary Hendricks-Gendlin, Teresa Dawson und Kye Nelson entwickelt.
Schwerpunkte
- Methode „Thinking at the Edge“ in der phänomenologisch-philosophischen Theorie
- Leibliches Erkunden des impliziten verkörperten Wissens
- Symbolisieren in verschiedenen Ausdrucksformen und freies Kreatives Schreiben
- Umgang mit Blockaden in der Konzeptentwicklung
Weitere Themen
Kinder- und Jugendarbeit