Seminar

Schwere im Gepäck – Traumakompetent in der Arbeit mit Geflüchteten

Strukturebene: Lokal

Erfahrungen von Krieg, Verfolgung, Flucht und Rassismus sind emotional stark belastend und können zu akuten psychischen Krisen bis hin zu schweren Traumatisierungen führen. Besonders in der Arbeit mit jungen Geflüchteten ist der Bedarf nach Wissen zu Trauma und Kompetenzen für die professionelle Unterstützung von Menschen mit psychischen Belastungen daher sehr hoch. Weil die Lebenslagen geflüchteter junger Menschen immer auch von rassismusbedingten Dynamiken beeinflusst sind, braucht es für eine sensible Begleitung und Beratung gleichzeitig ein vertieftes Verständnis von Rassismus, der psychischen Folgen für die Betroffenen und einer Reflexion der eigenen Positionierung und Haltung.

Das Seminar thematisiert die Wechselwirkung zwischen Differenz, Macht und Trauma. Es vermittelt grundlegendes Wissen zu Trauma und bietet die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen, wie unsere gesellschaftlichen Positionen, unsere individuellen Erfahrungen, Biografien und Haltungen in der Beratung zu Trauma bzw. einer traumasensiblen Sozialen Arbeit relevant werden (können).

Zu bearbeitende Fragestellungen sind:

  • Was ist ein Trauma? Wie erkenne ich (potenzielle) Traumatisierungen?
  • Welche Rolle spielt Differenz im Beratungshandeln?
  • Wie nehme ich selbst Differenz wahr? Welche Differenz nimmt unser Gegenüber möglicherweise wahr?
  • Wie können wir im Arbeitsalltag mit der Unterschiedlichkeit von Lebenswelten umgehen und Schwierigkeiten zur Sprache bringen?

Veranstaltungsort

Rabensteiner Straße 17
09117 Chemnitz
Deutschland

Beginn

- 10:00 Uhr

Ende

- 16:00 Uhr

Veranstalter

AGJF Sachsen e. V:

Kontakt

Claudia Fränkel
Telefon: 03715336427
E-Mail Adresse: fraenkel@agjf-sachsen.de

Weitere Themen

Jugendsozialarbeit
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