Austausch
Rechte Diskurslogiken delegitimieren – kulturelle Hegemonie zurückerobern
Strukturebene: Bund
Mit der neuen bundesweiten Online-Reihe „Demokratie gestalten – Demokratie verteidigen“ bietet die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik ab Februar 2026 ein monatliches Austauschformat für Pädagog:innen, Fachkräfte in der Demokratieförderung sowie Aktive aus Jugendarbeit, Bildung und Zivilgesellschaft. Die Reihe schafft Orientierung in unsicheren Zeiten, vermittelt aktuelles Fachwissen und stärkt die demokratische Praxis vor Ort. In Inputs, Diskussionen und praxisnahen Sessions werden zentrale Herausforderungen der Demokratiebildung aufgegriffen – die Veranstaltungen verbinden Expertise aus Wissenschaft, Schule, Praxis und Zivilgesellschaft und bieten Raum für kollegialen Austausch, Vernetzung und konkrete Handlungsperspektiven.
Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau statt. Für Spenden sind wir immer dankbar.
Der öffentliche Diskurs ist geprägt vom Krisenmodus und scheinbar unlösbaren Problemen. Rechte Akteure wissen das zu nutzen und beeinflussen zunehmend Sprache, Emotionen und Deutungsmuster. Wie können demokratische Kräfte kulturelle Hegemonie zurückgewinnen, eigene Narrative entwickeln und emotionale Wirksamkeit entfalten – ohne populistisch zu werden?
Diskutiert werden kommunikative Strategien, ethische Grenzen und die Frage: wie können wir mit Hilflosigkeit und schlechten Nachrichten umgehen, um die Zukunft wieder in die Hand zu nehmen?
Input:
- Matthias Quent (Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal, neues Buch „Keine Macht der Ohnmacht. Wie wir Krisen bewältigen und uns gegen Faschismus wehren | Strategien gegen Resignation und Rechtsruck“)
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