Fortbildung

Fortbildung zum Umgang mit menschenverachtenden, demokratiefeindlichen und rechtsextremen Phänomenen in Jugendarbeit und Schule

Strukturebene: Bund

Mitarbeitende in Jugendarbeit und Schule sind immer wieder herausgefordert, auf menschenverachtende und demokratieablehnende Haltungen pädagogisch adäquat zu reagieren. Dabei müssen sie Äußerungen und Phänomene sachgerecht erkennen und einordnen können, die individuelle sowie gruppendynamische Situation der Jugendlichen im Blick haben und Hinwendungsmotive und Gefährdungslagen in Bezug auf Rechtsextremismus kennen. Außerdem sollten sie ihre eigenen Ressourcen und Hilfestrukturen einbeziehen sowie über Kenntnisse geeigneter Maßnahmen der Prävention und Intervention verfügen – und natürlich Haltung zeigen.

Dies erfordert Wissen: Wissen über aktuelle rechtsextreme Phänomene, insbesondere in ihren gesellschaftlichen und jugendkulturellen Wechselbezügen, über Radikalisierungs- und Hinwendungsprozesse von Heranwachsenden sowie über wirksame Ansätze, um der Verfestigung von menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen entgegenzuwirken. Zudem erfordert es Fach- und Praxiskenntnisse über Interventionsmöglichkeiten sowie den kollegialen Austausch über die eigenen Arbeitserfahrungen. Aber auch die persönlich-professionellen Grenzen müssen reflektiert werden.

Die modulare Fortbildungsreihe der Fachstelle Rechtsextremismusprävention vermittelt ein systematisches Handlungskonzept zum Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) sowie rechtsextrem orientierten oder gefährdeten Jugendlichen.

Veranstaltungsort

Berlin
Wird noch bekannt gegeben
12051 Berlin

Beginn

- 10:00 Uhr

Ende

- 18:00 Uhr

Veranstalter

cultures interactive e.V.

Kontakt

E-Mail Adresse: kontakt@farp.online

Lizenz

INT 2.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 2.0

Weitere Themen

Kinder- und Jugendarbeit Jugendsozialarbeit
Back to Top