Fortbildung

Eine Fall- und Systemwerkstatt zu komplexen Hilfen

Strukturebene: Bund

Komplexe Hilfebedarfe können bei Fachkräften Unsicherheit und Handlungsdruck erzeugen. In dieser Fortbildung werden komplexe Hilfen in zwei Richtungen praxisrelevant analysiert: Im Rahmen der Fallwerkstatt stehen das Erkennen der eigenen Handlungs- und Entscheidungsmuster sowie das Verstehen und der Umgang mit herausfordernden Verhalten von jungen Menschen im Mittelpunkt. Ziel ist hier, den Kontakt und die Verbindung der jungen Menschen mit einer Fachkraft zu erhalten bzw. wiederherzustellen: „restore“. Um eine Perspektive für Veränderung zu gewinnen, verschränken wir die Fallwerkstatt mit einer Systemwerkstatt. Die Systemwerkstatt setzt den Fokus auf die Systeme selbst, in denen Hilfen stattfinden und durchleuchtet diese. Ziel ist, neben der nötigen sozialpädagogischen Haltung auch eine strukturbezogene Haltung zu qualifizieren und zu stärken. Mit dieser werden wahrgenommene Grenzen und institutionelle Logiken analysiert und Spielräume identifiziert, um langfristig tragfähigere Unterstützungsprozesse und Settings für die jungen Menschen zu gestalten und (neu) zu arrangieren: „rearrange“.

Inhalte der Fortbildung

  • Überblick über den Forschungsstand zu Dynamiken, Risiko- und Wirkfaktoren komplexer Hilfeverläufe
  • Wissen zu Grundzügen professioneller Herausforderungen
  • Einblicke in die Entwicklung von Betreuungsmodellen und tragfähigen Hilfesettings
  • Übung und Durchführung der „Fall- und Systemwerkstatt“ anhand von eingebrachten Fällen der Teilnehmenden

Veranstaltungsort

Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main

Beginn

Ende

Veranstalter

Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH)

Kontakt

Jens Hübertz
Telefon: 069/63398620
E-Mail Adresse: jens.huebertz@igfh.de

Weitere Themen

Hilfen zur Erziehung