Studie

Jugend in der digitalen Transformation

Strukturebene: Europäische Union

Eine Analyse der Einstellungen junger Menschen zum Digitalen, der Praxis politischer Bildung und von Youth Work und der Potenzialen einer politischen Bildung des Digitalen.

Die Analyse ist im Rahmen des Projekts Digital Youth Work – rights-sensitive, open, accessible, democratic (DIYW-ROAD) entstanden, koordiniert vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) mit Sozialprofil – Verein zur Förderung individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Entwicklung (Graz/Austria), Dinamo (Sintra/Portugal), Fundación CIVES (Madrid/Spain), Partners Bulgaria Foundation (Sofia/Bulgaria) und Democracy and Human Rights Education in Europe (DARE Network)

Zimmermann, Nils/Pirker, Georg (Ed.) (2025). European Youth in the Digital Transformation. How Education for Democratic Citizenship/ Youth Work could contribute to pedagogies of digitality and digital empowerment. Analysis and conclusions from the DIYW-ROAD project. Digital Youth Work – rights-sensitive, open, accessible, democratic. Democracy and Human Rights Education in Europe (DARE Network), Brussels.

Junge Menschen erleben die Digitalisierung als eine Realität und nicht als „neu“. Dies ist ein Unterschied zu anderen Generationen, die den Übergang miterlebt oder auch mehrere Wellen der Digitalisierung in verschiedenen Lebensbereichen (Arbeit, Privatleben, Gesellschaft) erlebt haben. In dieser Hinsicht kann man sich nicht über die Unwissenheit oder die Praktiken/Gewohnheiten einer jüngeren Generation beklagen, sondern muss die Perspektive der Digitalität als erste Normalität im Leben der jungen Menschen berücksichtigen.

Der in Europa benutzte Begriff „Digital Youth Work“ selbst kann als Youth Work beschrieben werden, die die verschiedenen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der digitalen Transformation prozessorientiert und jugendzentriert aufgreift. Sie begleitet junge Menschen durch die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung, denen sie in ihrem Alltag begegnen. Diese Analyse versucht, wichtige Elemente für die Felder im Bereich Jugendbildung und -arbeit zu identifizieren, speziell jene, in denen Machtreflexion und Emanzipation notwendig sind.

Aus der Perspektive des non-formalen Lernens als emanzipatorische und machtkritische pädagogische Praxis beschreibt diese Analyse auch das Potenzial der politischen und Menschenrechtsbildung (Education for Democratic Citizenship and Human Rights Education, EDC/HRE), um diese Räume wechselseitig zu füllen, und warum EDC/HRE eine notwendige Perspektive in Diskussionen über digitale Youth Work, digitale Kompetenz, digitale politische Bildung, Medienpädagogik und Informationspädagogik ist.

Kontakt

Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.
Mühlendamm 3
10178 Berlin

E-Mail Adresse

zimmermann@adb.de

Herausgabedatum

2025

Lizenz

INT 2.0 – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-SA 2.0

Weitere Themen

Jugendsozialarbeit Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und Jugendschutz