Zeitschrift / Periodikum

BKJ-Magazin KULTURELLE BILDUNG Nr. 10: Wie gelingt ästhetisches Lernen?

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.,

Strukturebene: Bund

Künste müssen nicht immer schön sein. Vielleicht müssen sie sogar „nerven“, um produktiv zu werden. Künste sollten nicht „gelehrt“, sondern müssen erlebt werden, um ihre mitreißende Kraft zu entfalten. Dann erst – so die Autor/innen der 10. Ausgabe des BKJ Magazins KULTURELLE BILDUNG – wird ästhetisches Lernen möglich.

Im Hinblick auf Teilhabe in einer lernenden Gesellschaft ist ästhetisches Lernen bedeutsam, betont Sibylle Peters. Beispielhaft stellt sie ihren BKM-Preis-gekrönten Forschungstheater-Ansatz vor. Mira Sack veranschaulicht, wie „Wahrnehmung ins Philosophische kippt“ und so Rezeption zu Produktion wird. Aus den vielschichtigen Verbindungslinien von Ästhetik, Kunst und Kultureller Bildung knüpft Max Fuchs einen zum Nachsinnen einladenden Theorieteppich.

Lieber keine Kulturelle Bildung als schlechte Kulturelle Bildung! – so einfach wie radikal formuliert Romi Domkowsky ihr Plädoyer für qualitätsvolle ästhetische Bildungsangebote für sehr junge Kinder. Über die Herausforderung unterschiedlicher Erwartungen an Kulturprojekte im Kontext sozialer Benachteiligung schreibt Dierk Zaiser und verrät auch, wie man konstruktiv damit umgeht. Unterschiede konstatiert auch Martin Geisler hinsichtlich der gewünschten und gelebten Akzeptanz digitaler Welten in der Kulturellen Bildung.

Weitere Praxisbeispiele, anhand derer das Wie und Warum des Gelingens ästhetischen Lernens diskutiert werden, sind die „Winterakadamie“ des Theaters an der Parkaue in Berlin (Sascha Willenbacher) und die offene Musikvermittlungsarbeit des „jamtruck“ in Essen (Burkhard Hill). Was sich verändern muss, damit ästhetisches Lernen mehr Raum in der Schule erhält, untersuchen Kristin Bäßler, Tom Braun und Cordula Küppers.

„Wie gelingt ästhetisches Lernen?“ war nicht nur die Leitfrage dieser Magazin-Ausgabe, sondern auch der BKJ-Fachtagung 2012: Deren Beiträge und Diskussionen lieferten eine aktuelle Momentaufnahme der Diskurse um die Qualitätsbedingungen Kultureller Bildung, die zum Weiterdenken anregte. Daraus ist dieses Heft entstanden.

 

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Herausgabedatum

12/2012

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