Bildungspolitik

Wissenschaftsminister Heubisch zu den Studentenprotesten

"Wir nehmen die Anliegen, die die Studierenden bei ihren Aktionen vorbringen, sehr ernst", sagte Bayerns Wissenschaftsminister Heubisch mit Blick auf die aktuellen Proteste bayerischer Studierender.

12.11.2009

Bayerns Wissenschaftsminister Heubisch kommentierte die aktuellen Proteste bayerischer Studierender heute mit folgenden Worten:

" Bereits im Sommer haben wir mit den bayerischen Hochschulen vereinbart, dass - wo immer nötig - nachgebessert wird. Wichtig sind zum Beispiel eine sachgerechte Modularisierung, keine Prüfungsüberfrachtung und eine gute Studienorganisation. Außerdem müssen wir die vorhandenen Spielräume, etwa bei den Regelstudienzeiten in Bachelor-Studiengängen an den Universitäten, noch stärker nutzen und die Anrechnungspraxis insbesondere bei Auslandsaufenthalten weiter flexibilisieren." Heubisch betonte: "Wir gehen die Probleme zügig an." Zugleich warnte er aber auch vor Aktionismus. "Was wir brauchen sind dauerhafte und durchdachte tragfähige Lösungen. Ich begrüße es dabei ganz ausdrücklich, wenn sich die Studierenden konstruktiv an der Diskussion um Verbesserungen der Studienbedingungen beteiligen."

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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