Bildungspolitik

Studentenwerke: „Bologna“ an den Studierenden ausrichten!

Weg von der Fixierung auf sechssemestrige Bachelor, deutlich großzügigere Anerkennung von Studienleistungen beim Hochschulwechsel, mehr Mobilität, volle Durchlässigkeit vom Bachelor zum Master, ehrenamtliches Engagement als Studienleistung anerkennen, mehr Beratung als Teil der „sozialen Dimension“ des Bologna-Prozesses: Die 58 Studentenwerke fordern die Länder und die Hochschulen auf, die konzeptionellen und strukturellen Defizite bei Bachelor/Master rasch zu beheben.

03.12.2009

Auf ihrer Jahresversammlung in Dresden verabschiedeten die rund 150 Delegierten aus den Studentenwerken eine Erklärung. Darin schreiben sie: „Die Studierbarkeit von Studiengängen muss eine Selbstverständlichkeit sein.“

Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks, der Dachorganisation aller Studentenwerke, sagte: „Der Bologna-Prozess ist eigentlich für die Studierenden gemacht: Sie sind die Adressaten, um sie sollte es gehen. Aber auf die soziale und wirtschaftliche Realität der Studierenden ist der Bologna-Prozess kaum eingestellt.“

An den bisherigen Reaktionen der Länder und der Hochschulen auf die Proteste der Studierenden übte Dobischat scharfe Kritik: „Seit Wochen sind wir Zeuge eines unwürdigen Schwarzer-Peter-Spiels. Niemand will schuld sein an der miserablen Umsetzung von Bachelor/Master. Nicht die Politik, nicht die Hochschulen, nicht die Professorenschaft. Das ist zynisch, und dieses Spiel wird auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen.“

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Quelle: Deutsches Studentenwerk

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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