Familienpolitik

Statement des Zukunftsforums Familie e.V. zur ELTERN-Studie "Väter 2014"

Ein Vater mit geschlossenen Augen und Baby auf dem Arm

Zu den Ergebnissen der am 13.01.2014 vorgestellten ELTERN-Studie „Väter 2014 – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ gibt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. eine ergänzende Erklärung ab und nimmt die Familienpolitik in die Verantwortung.

14.01.2014

Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.erklärt: „Das Rollenverständnis der meisten Väter ist heute von einer gewissen Widersprüchlichkeit geprägt: Väter wollen weiter Haupternährer der Familie und gleichzeitig vollwertige Bezugs- und Erziehungspersonen für ihre Kinder sein. Dieser Anspruch setzt auch Väter zunehmend unter Druck. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat die ‚Frauenecke‘ längst verlassen.

Die Familienpolitik muss Maßnahmen bereitstellen, die Väter darin unterstützen, mehr direkte, persönliche Sorgeverantwortung zu übernehmen. Gute Beispiele dafür sind das Elterngeld, das nun endlich mit einem ElterngeldPlus für parallel teilzeitarbeitende Eltern flexibilisiert werden soll, sowie das kürzlich von Bundesfamilienministerin Schwesig in die Diskussion gebrachte Modell einer kurzen Vollzeit für Eltern kleiner Kinder. Damit wird es Vätern und Müttern gleichermaßen erleichtert, Fürsorge zu leisten, ohne berufliche und finanzielle Nachteile befürchten zu müssen. Auch die Koppelung der zehntägigen Pflegeauszeit mit einer Lohnersatzleistung weist in die richtige Richtung.“

Ausführlichen Artikel zur Studie, erschienen am 13.01.2014: <link http: www.jugendhilfeportal.de forschung familienforschung artikel eintrag grosse-eltern-studie-vaeter-2014-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit external-link-new-window external link in new>Große ELTERN-Studie: "Väter 2014 - zwischen Wunsch und Wirklichkeit"

Quelle: Zukunftforum Familie e.V. vom 14.01.2014

Redaktion: Nadine Paffhausen

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