Sozialpolitik

Schleswig-Holstein: Regionale Ausbildungsbetreuung mit 2,4 Millionen Euro gefördert

Zwei Frauen sprechen miteinander

Ministerin Ernst übergibt Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro an regionale Ausbildungsbetreuer. Das Betratungsangebot steht Jugendlichen sowie Betrieben offen.

10.03.2015

"Die duale Berufsausbildung liegt mir am Herzen. Wir wollen junge Menschen während der Ausbildung unterstützen und dabei helfen, dass sie einen erfolgreichen Abschluss erreichen", sagte am 6. März Bildungsministerin Britta Ernst und betonte, diese Unterstützung ziele auch auf die Sicherung des Fachkräftenachwuchses. In Kellinghusen übergab die Ministerin Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro an regionale Ausbildungsbetreuer, die aus dem "Landesprogramm Arbeit" unterstützt werden: 52 Prozent der Summe deckt der Europäische Sozialfonds (ESF), 48 Prozent trägt das Land Schleswig-Holstein.

Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun Beratungsregionen des Landes böten neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirsche oder es sogar schon zu einer Vertragslösung gekommen sei, erläuterte Ernst. "Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Säule im Beratungssystem des Landes", hob die Bildungsministerin hervor. Jede vorzeitige Vertragsauflösung stelle auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar, die schnelle Hilfe erfordere. Zudem gelte es, wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe möglichst zu vermeiden sowie den Verlust von zukünftigen Fachkräften zu verhindern.

Für ein landesweit flächendeckende Netz von Beratungsstellen seien die Regionalen Ausbildungsbetreuerinnen und -betreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt, sagte Ernst und nannte als Beispiele Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Institutionen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch den Betrieben offen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.ausbildungsbetreuung.de.

Quelle: Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein vom 06.03.2015

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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