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Runder Tisch zum Nationalen Dopingpräventionsplan hat sich konstituiert

Im August 2009 wurde durch das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Sportministerkonferenz der Länder (SMK) gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) ein Nationaler Dopingpräventionsplan verabschiedet. Der hierin vorgesehene Runde Tisch hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Institutionen, die im Themenfeld Dopingprävention arbeiten, am 30. Oktober 2009 in Köln konstituiert.

11.11.2009

Ein Ziel des Nationalen Dopingpräventionsplans ist die bessere Vernetzung der Akteure in diesem Themenbereich, die Nutzung von Synergieeffekten und die bessere Abstimmung der Beteiligten. Neben dem Austausch über den Stand der Umsetzung von Dopingpräventionsaktivitäten war ein Schwerpunkt in Köln die Identifizierung einzelner Handlungsfelder, in denen Maßnahmen und Aktivitäten durchgeführt werden sollen und jeweils Federführungen in den einzelnen Bereichen vergeben.

Die Fachleute aus den Bereichen des organisierten Sports, von Ministerien auf Bundes- und Landesebene und der Wissenschaft waren sich darüber einig, dass die Bemühungen gerade in Richtung auf die Erfassung jüngerer Jahrgänge und breiterer Leistungsniveaus intensiviert werden müssen. Dafür sei aber auch eine intensive Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, verbunden mit dem entsprechenden Ressourceneinsatz, unabdingbar. Geplant ist in Zukunft eine Fachkonferenz pro Jahr durchzuführen.

Der Runde Tisch soll sich in Zukunft einmal jährlich zum Erfahrungsaustausch über den Stand des Erreichten und zur Planung weiterer Maßnahmen treffen. Koordiniert werden die geplanten Maßnahmen über eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von BMI, SMK, DOSB/ dsj und NADA zusammensetzt. Der Vorsitzende der <link http: www.dsj.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Deutschen Sportjugend, Ingo Weiss, begrüßte die Ergebnisse des ersten Runden Tisches. „Hierüber wird dem Themenfeld Dopingprävention endlich die allgemeine Aufmerksamkeit gegeben, die dieses Themenfeld benötigt. Nur über eine systematische Dopingprävention, die schon bei jungen Sportlerinnen und Sportlern ansetzt, lassen sich langfristig Einstellungen verändern und damit auch das Entstehen einer Dopingmentalität verhindern.“

Quelle: Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) e.V.

Redaktion: Anneli Starzinger

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