Gesundheit

Neue Hotline berät zu sicherem Spielzeug

Ein kleiner Junge spielt mit Bauklötzen

Zu Beginn der großen Weihnachts­einkäufe wird empfohlen, beim Kauf von Spielzeug auf die Sicher­heit und Schadstofffreiheit der Produkte zu achten: Wer Sorge hat, dass ein Spielzeug unsicher oder schadstoffbe­lastet sein könnte, kann bei der deutschlandweit gültigen Hotline des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) NRW nachfragen und sich informieren.

01.12.2015

Spielzeug, das auf den Markt gebracht wird, muss allen geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen und darf die Gesundheit nicht gefährden. Hersteller, Importeure und Händler haben die Pflicht und Verantwortung, die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten.

Was ist aber, wenn ein Spielzeug Defekte ausweist oder der Verbraucher nicht sicher ist, ob es vielleicht eine Gefahr für Kinder darstellt. Bei Unsicherheit und Unklarheit helfen ab heute Experten des MAIS NRW: Die Hotline 0211 / 837 - 1924 ist deutschlandweit gültig.

Auch wenn es ein Service eines Landesministeriums ist, werden Anrufe aus dem ganzen Bundesgebiet entgegen genommen und die Informationen mit den entsprechenden Länderbehörden geteilt.

Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8.00 – 18.00 Uhr erreichbar und kann bis zum 31. Dezember 2015 angerufen werden.

Sieben Tipps zum sicheren Spielzeug

  • Kennzeichnung: Eltern sollten auf die Altersangaben achten.
  • Gütesiegel: Achten Sie beim Kauf auf das GS-Zeichen ("Geprüfte Sicherheit").
  • Geruch: Hände weg von Spielzeug mit unangenehmem Geruch.
  • Verarbeitung: Ist das Spielzeug stabil, frei von scharfen Ecken und Kanten?
  • Lackierte Oberflächen: Lässt sich die Farbe leicht lösen, ist Vorsicht geboten.
  • Plüschtiere: Vor dem ersten Gebrauch waschen.
  • Duftstoffe: Auf duftendes Spielzeug und Kinderparfums lieber verzichten, sie können mitunter schädlich sein.

Weitere Informationen: <link http: www.kindersicherheit.de external-link-new-window der bag mehr sicherheit für>www.kindersicherheit.de

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. vom 17.11.2015.

Redaktion: Svenja Karrenstein

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