Gesundheit

Motto der Weltstillwoche: „Stillen - ein Gewinn fürs Leben“

Ziel der Weltstillwoche ist es, das Thema Stillen in die Öffentlichkeit zu bringen und somit zur Akzeptanz und zur Förderung des Stillens beizutragen. Die Nationale Stillkommission unterstützt seit vielen Jahren die Weltstillwoche.

30.09.2014

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Säuglinge. Sie ist gut verdaulich und so zusammengesetzt, dass sie im ersten Lebenshalbjahr den Bedarf an Nährstoffen und Flüssigkeit deckt. Zudem unterstützt das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind. Zur Förderung des Stillens in Deutschland wurde 1994 die Nationale Stillkommission gegründet, die seit 2002 am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angesiedelt ist. Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für das Thema Stillen engagieren.

Die Stillkommission hat Empfehlungen rund um das Stillen erarbeitet, die sich an Mütter, aber auch an Ärzte, Hebammen und Klinikpersonal richten. Die Informationen können von der Internetseite des BfR kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden. Die zentralen Informationen „Stillempfehlungen für Schwangere“ und „Stillempfehlungen für die Säuglingszeit“ sind jeweils in sechs Sprachen verfügbar.

Darüber hinaus informiert die Nationale Stillkommission beispielsweise auch über den richtigen Umgang mit abgepumpter Muttermilch und die Verwendung von Muttermilch für das eigene Kind in Kindertagesstätten und ähnlichen Betreuungseinrichtungen.

Alle Informationen der Nationalen Stillkommission sind unter dem folgenden Link veröffentlicht:

<link http: www.bfr.bund.de de nationale_stillkommission-2404.html>www.bfr.bund.de/de/nationale_stillkommission-2404.html

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung vom 30.09.2014

Redaktion: Nadine Paffhausen

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