Im Fokus

Kindernothilfe leistet Soforthilfe gegen Hunger in Honduras

Noch bis heute suchen die Vereinten Nationen in Rom Antworten im Kampf gegen den weltweiten Hunger.

21.11.2014

170 Staaten haben zugestimmt, engagierter gegen die globale Mangelernährung vorzugehen und dabei vor allem Jungen und Mädchen besser zu versorgen. Derweil werden weite Teile Mittelamerikas von der schlimmsten Dürreperiode seit 15 Jahren heimgesucht: Allein in Honduras hungern mehr als 500.000 Menschen. Besonders Schwangere und Kinder leiden unter den gesundheitlichen Folgen der Ernteausfälle. Die Kindernothilfe stellt 140.000 Euro für Humanitäre Hilfe zur Verfügung und ruft zu Spenden auf.

Mit der Verteilung von Lebensmitteln und dem Bau von Brunnen und Getreidebanken will das Kinderhilfswerk den Folgen der extremen Dürre in Honduras entgegenwirken. Besonders betroffen von der akuten Mangelernährung und ihren gesundheitlichen Folgen sind Jungen und Mädchen. Vor allem ihnen sollen die Soforthilfemaßnahmen zugute kommen. Dafür stellt die Kindernothilfe 140.000 Euro bereit.

Ernteausfälle, steigende Lebensmittelpreise und der fast völlige Verlust von Saatgut haben zu einer der schlimmsten Hungersnöte in Honduras seit 15 Jahren geführt. Rund 70 Prozent der Ernten wurden vernichtet, Kleinbauernfamilien und Erntehelfer haben keine Einkommen, während die Lebensmittelpreise zugleich extrem ansteigen, teilweise um 188 Prozent. Das trifft vor allem die armen Teile der Bevölkerung auf dem Land. Die Kindernothilfe kennt die betroffenen Regionen El Valle, Lempira und Choluteca sehr gut. Hier ist sie seit über 20 Jahren tätig und verfügt über zuverlässige Partnerstrukturen. So kann die Nothilfe umgehend geleistet werden.

Quelle: Kindernothilfe vom 21.11.2014

Redaktion: Anneli Starzinger

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