Jugendkongress
Jugendkongress 2026 in Hamburg Größte Tagung für jüdische junge Erwachsene in Deutschland
Der Jugendkongress 2026 in Hamburg, organisiert von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und dem Zentralrat der Juden, ist die größte Tagung für jüdische junge Erwachsene in Deutschland. Unter dem Motto „Strong. Jewish. Here.“ versammeln sich über 400 Teilnehmer*innen, um sich zu vernetzen und aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.
24.02.2026
Von Donnerstag, 26. Februar bis Sonntag, 01. März 2026 veranstaltet die Zentralwohl- fahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland den jährlich stattfindenden Jugendkongress. Die bundesweit einzigartige und größte Tagung für jüdische junge Erwachsene findet 2026 zum zweiten Mal in Hamburg statt. Über 400 junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren aus jüdischen Gemeinden bundesweit kommen zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und zu engagieren. Das Motto 2026 lautet: „Strong. Jewish. Here.“- ein Ausdruck des Selbstverständnisses einer Generation, die sich als aktiver Teil der deutschen und europäischen Zivilgesellschaft versteht und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
In einer Zeit, in der jüdisches Leben in Deutschland erneut unter Druck gerät und junge Jüd*innen sich mit einer spürbar gestiegenen Bedrohungslage konfrontiert sehen, wächst auch das Bedürfnis nach politischem Dialog und klaren Signalen der Solidarität. Das Programm sieht moderierte Gespräche, Exkursionen, Workshops und Diskussionen mit vorwiegend jungen Journalist*innen, Politiker*innen, Publizist*innen und Aktivist*innen zu aktuellen Herausforderungen in Zeiten globaler Krisen und Lösungsansätzen für eine selbstbestimmte Zukunft vor.
Zur Eröffnung im „World Café Opening“ geben u.a. Abraham Lehrer (Präsident der ZWST), Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrates) sowie S.E. Ron Prosor (Botschafter des Staates Israel) erste Impulse. Für eine Keynote konnte Bundesministerin Karin Prien gewonnen werden. Am Podium „Demokratie im Stresstest“ beteiligen sich Dr. Felix Klein (Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung), Dr. h.c. Katharina von Schnurrbein (EU-Koordinatorin für die Bekämpfung von Antisemitismus), Lamya Kaddor (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Ralf Stegner (MdB, SPD) und Ron Dekel, Präsident der Jüdischen Studierendenunion (JSUD). Ein weiterer zentraler Programmpunkt ist die in den Jugendkongress eingebettete Vollversammlung der JSUD.
Presseöffentlich ist der Eröffnungsabend am Donnerstag, 26. Februar ab 18.30 Uhr, der Freitag, 27. Februar ab 14.00h Uhr bis Schabbatbeginn um 17:15 Uhr sowie die Vollversammlung der Jüdischen Studierendenunion am Sonntag, 1. März ab 11.30 Uhr. Das Programm wird nach der Akkreditierung versendet.
Akkreditierung: bis Mittwoch, 25. Februar, 12 Uhr
Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit@zwst.org
Quelle: Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V vom 18.02.2026
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