Gesundheit

Internationaler Tag der Seelischen Gesundheit: Bundesweite Aktionswochen

Ein SChild mit der Aufschrift Gesundheit

Die "Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit" findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in ganz Deutschland statt. Es beteiligen sich rund 50 Regionen und Städte mit über 800 Veranstaltungen bundesweit.

10.10.2016

Eine Woche lang sind interessierte Bürger und Bürgerinnen deutschlandweit zu Veranstaltungen eingeladen, in denen Aufklärung über psychische Krankheiten geboten, Hilfs- und Therapieangebote vorgestellt und die Diskussion angeregt wird.

Ob Vorträge, Workshops, Schnupperkurse, Fachtagungen oder Kunstaustellungen, alle Veranstaltungen tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und vor allem Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden. Das <link http: www.seelischegesundheit.net external-link-new-window zur internetseite des>Aktionsbündnis Seelische Gesundheit steht dabei inhaltlich mit seinem weitreichenden bundesweiten Experten-Netzwerk sowie mit allgemeinen Info-Materialien zur Seite und koordiniert den bundesweiten Online-Veranstaltungskalender.

Das ausführliche Programm aller Städte und Regionen ist zu finden unter:
<link http: aktionswoche.seelischegesundheit.net bundesweit veranstaltungen-bundesweit external-link-new-window zum>aktionswoche.seelischegesundheit.net/bundesweit/veranstaltungen-bundesweit

Sachsen: Aufklärung und Prävention ist und bleibt das wichtigste Anliegen

Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in unserer heutigen Zeit. Jeder zweite EU-Bürger erleidet mindestens einmal im Leben eine psychische Erkrankung. Dennoch sind psychische Krankheiten in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor weit davon entfernt, als Erkrankungen gesehen zu werden, die jeden treffen können und die in fast jeder Familie vorkommen.

Dies zu ändern und die Thematik verstärkt in den Blickpunkt zu rücken, ist eines der Hauptanliegen der "Woche der seelischen Gesundheit".

In der Landeshauptstadt Dresden zum Beispiel reiht sich der 4. Aktionstag zur seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2016 in das Dresdner Themenjahr „Sucht“ ein und steht unter dem Motto „Seele Sucht Gesundheit“. Im Festsaal des Stadtmuseums widmen sich an diesem Tag zwei Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion dem Zusammenwirken von seelischer Erkrankung und Sucht.

<link https: www.dresden.de media pdf gesundheit psych-ko_infokarte_aktionstag_seelische_gesundheit.pdf external-link-new-window zum programm des>Programm des Aktionstages „Seele Sucht Gesundheit“ (PDF 2,1 MB)

Hintergrundinformationen

Suchterkrankungen, das heißt Störungen durch den problematischen Konsum von Alkohol, illegalen Drogen, Tabak oder bestimmten Medikamentengruppen sind in der Regel mit erheblichen körperlichen und psychosozialen Folgen verbunden. Sucht- und andere psychische Erkrankungen betreffen das ganze soziale Umfeld – sei es die Familie, sei es der Betrieb oder sei es der Sportklub. Allgemein bekannt ist, dass psychische Belastungen und Suchterkrankungen eng miteinander verknüpft sind. Dazu aber, wie man mit Betroffenen umgeht, wie man Rückmeldungen geben und Probleme abklären, vor allem aber wie man präventiv wirksam werden kann, bedarf es noch weiterer Aufklärung und Wissensvermittlung. Deshalb sind Initiativen, die sich zum Ziel setzen, die Kenntnisse über diese Erkrankungen und ihre Therapie in der Öffentlichkeit zu verbessern ausdrücklich zu begrüßen und zu unterstützen, betonte die Sächsische Staatsministerin Barbara Klepsch.

Über das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Zu den rund 80 Mitgliedsorganisationen zählen die Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde das Bündnis 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms.

Quelle: Aktionsbündnis Seelische Gesundheit / Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vom 07.10.2016

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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