Bildungspolitik

HRK-Präsidentin erleichtert über BAföG-Verständigung im Vermittlungsausschuss

Zu der gestrigen Verständigung im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur 23. BAföG-Novelle erklärte die HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute, dass das BAföG ist ein grundlegendes und bewährtes Element deutscher Bildungspolitik sei. Allerdingst kämen nur 23 Prozent der Studierenden in seinen Genuss. Im Sinne der Teilhabe sozial schwächerer und insbesondere bildungsferner Schichten an höherer Bildung müsse dieses Element kontinuierlich entschlossen ausgebaut werden.

06.10.2010

"Deshalb bin ich sehr erleichtert über die gestrige Verständigung im Vermittlungsausschuss", so Wintermantel. Die HRK-Präsidentin fuhr fort: "Wir brauchen höhere Fördersätze und Einkommensgrenzen. Und es ist notwendig, die Entfaltung der Bachelor-Master-Struktur in Deutschland zu unterstützen. Wir ermutigen die jungen Menschen, ihren Bildungsweg individuell zu gestalten, etwa nach dem Bachelor zunächst in den Beruf zu gehen und sich mit einem Masterstudium erst später und gezielter weiter zu entwickeln. Deshalb ist es so wichtig, dass das Höchstalter für die Förderung auf 35 Jahre erhöht wird."

Es sei anerkennenswert, dass Bund und Länder trotz der angespannten Finanzlage und der notwendigen Sparmaßnahmen nun zu dieser Einigung gekommen seien. Wintermantel bezeichnete eine entschlossene Bildungspolitik als alternativlos: "Eine breite akademische Bildung braucht ein angemessenes BAföG.“

Quelle: Hochschulrektorenkonferenz

Redaktion: Ilja Koschembar

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