Jugendsozialarbeit

Fünf Millionen Euro zusätzlich für Schulsozialarbeit – Ministerin überreicht erste Bescheide

Die Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich gestärkt. Den Kommunen stehen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bis 2013 rund fünf Millionen Euro zur Verfügung, mit der sie das bestehende, aus Mitteln der EU und der Kreise und kreisfreien Städte finanzierte Angebot ausbauen und verstärken können, teilte Sozialministerin Manuela Schwesig mit.

29.07.2011

Die Ministerin überreichte die ersten Förderbescheide an Landrätin Bettina Paetsch (Landkreis Müritz) und Lutz da Cunha (Landkreis Güstrow).

"Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Schulsozialarbeiter sind häufig die ersten, die auf die Probleme von sozial-  und bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen aufmerksam werden. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem Geld aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bis zu 55 zusätzliche Stellen geschaffen werden können", sagte die Ministerin.

Sie sehe den größten Bedarf an Schulsozialarbeitern derzeit in den Grundschulen und den beruflichen Schulen des Landes. Die Entscheidung, wo neue Stellen geschaffen werden, treffen vor Ort die jeweils zuständigen Jugendhilfeausschüsse.

Bisher gibt es 249 Schulsozialarbeiter im Land, die mit 117 Stellen überwiegend an Regionalschulen, mit 42 Stellen an Förderschulen und mit 29 Stellen an Berufsschulen eingesetzt werden. Nur 15 Schulsozialarbeiter arbeiten an den 320 Grundschulen. Die übrigen Stellen sind an den anderen Schulformen angegliedert.

"Ich hoffe", sagte Ministerin, "dass diese Möglichkeit zur zusätzlichen Finanzierung der Schulsozialarbeit jetzt schnell in den Kommunen aufgegriffen wird." Schwesig appellierte an die Landkreise und kreisfreien Städte zügig die Mittel abzurufen. Die Träger der Schulsozialarbeit sollten zügig entsprechende Bewerbungs- und Einstellungsgespräche mit den Fachkräften führen.

Quelle: PM Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 29.07.2011 

Redaktion: Anneli Starzinger

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