Freiwilliges Engagement

Freiwilliges Soziales Jahr im Sport zieht Kompetenzbilanz

Der kommende FSJ-Jahrgang wird in der Geschichte des Freiwilligendienstes des Sports eine ganz besondere Rolle einnehmen. Zum ersten Mal soll belegt werden, was bisher oft nur behauptet wurde: Politik und Verbände sind sich über das Bildungspotenzial eines Freiwilligen Sozialen Jahres bewusst und werben in verschiedenen Kampagnen mit Schlagwörtern wie: „Teamfähigkeit“, „Toleranz“ oder „Persönlichkeitsbildung“. Aus diesem Grunde hat die Deutsche Sportjugend ab dem 13. September 2010 eine Onlinebefragung zum Kompetenzerwerb Jugendlicher in einem FSJ im Sport gestartet. Sie soll erste Hinweise darauf geben, was Jugendliche durch ihre Tätigkeiten in den Einsatzstellen des FSJ im Sport wirklich lernen.

01.10.2010

Dabei interessiert vor Allem, welche Kompetenzen die Jugendlichen in der FSJ-Einsatzstelle durch informelles Lernen (weiter-)entwickeln. Um Kompetenzen bewusst zu machen, helfen Fragen wie: „Was kann ich gut?“, „Welche Kompetenzen habe ich wann und wo erworben?“.

Um eine Kompetenzentwicklung zu untersuchen, werden die Kompetenzen der Jugendlichen zu Beginn und am Ende eines FSJ im Sport gemessen. Untersucht werden dabei soziale und personale Kompetenzen. Soziale Kompetenz ist zum Beispiel die Fähigkeit, gute und tragfähige Beziehungen aufzubauen oder mit anderen zusammenzuarbeiten. Personale Kompetenz ist u.a. die Fähigkeit, eigene Lebenspläne und persönliche Projekte zu realisieren und seine Rechte, Interessen oder Bedürfnisse zu verteidigen. Am Ende des Freiwilligen Sozialen Jahres sollen dann Selbsteinschätzungen der Jugendlichen zu Beginn und am Ende des Freiwilligendienstes verglichen und darüber hinaus mit Fremdeinschätzungen ihrer Anleiter/-innen in Beziehung gesetzt werden.

Weitere Infos:

http://www.freiwilligendienste-im-sport.de

 Quelle: dsj-Newsletter

 

Redaktion: Anneli Starzinger

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