Familienpolitik

Frauen- und familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen umsetzen

Eine Frau liegt zusammen mit ihrer Tochter auf einem Teppich im Wohnzimmer. Beide sehen sehr glücklich aus.

Das bayrische Projekt "Mit Elternkompetenz gewinnen. Fachkräfte sichern. Chancen eröffnen" stellt eine familienfreundliche Personalpolitik in den Fokus. Laut Ministerin Müller sei diese zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen geworden.

17.03.2015

Immer mehr Unternehmen setzen familienbewusste Maßnahmen und Chancengerechtigkeit erfolgreich um.

"Von einer familienfreundlichen Personalpolitik profitieren nicht nur Familien. Sie ist längst zum Wettbewerbsfaktor geworden. Die Unternehmen sichern sich damit Fachkräfte für die Zukunft. So nutzen sie auch die Potentiale gut ausgebildeter Frauen. Wichtig ist, Gestaltungsmöglichkeiten zu finden, die speziell zum Betrieb und zu den Beschäftigten passen", so Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller anlässlich eines Unternehmensbesuchs bei Stangl & Co GmbH Präzisionstechnik in Roding und weiter: "Genau an diesem Punkt setzt unser Projekt<link http: www.kompetenzgewinn.bayern.de external-link-new-window des> 'Mit Elternkompetenz gewinnen. Fachkräfte sichern. Chancen eröffnen' an. Die Unternehmen entwickeln mit Hilfe erfahrener Coaches auf ihre Bedürfnisse abgestimmte, frauen- und familienfreundliche Maßnahmen und integrieren sie in die tägliche Arbeit. Auch die Firma Stangl & Co. GmbH Präzisionstechnik hat teilgenommen. Sie hat sich als beispielgebender Vorreiter in Sachen Personalpolitik erwiesen."

Geschäftsführer Johann Stangl ergänzt: "Wir jammern nicht über den Fachkräftemangel sondern gehen diese Problematik mit gezielten Lösungsansätzen im Personalrekruting intensiv an. Ein Schwerpunkt sind frauen- und familienfreundliche Maßnahmen die im Unternehmen umgesetzt werden. Durch diese Maßnahmen ist es möglich 41 qualifizierte Frauen in individuellen Teilzeitmodellen zu beschäftigen wobei die familiären Gegebenheiten berücksichtigt werden."

Weder Frauen noch Männer möchten zwischen familiären Pflichten und Erwerbsarbeit entscheiden müssen.

Ziel ist es, dass sie beides gut miteinander vereinbaren können. Insgesamt 113 bayerische Unternehmen haben bereits am Projekt teilgenommen. Und die hohe Nachfrage hält an. "Ich freue mich daher, dass wir das erfolgreiche Projekt im Rahmen des Familienpaktes Bayern fortführen. Insgesamt stellen wir rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und Landesmitteln dafür zur Verfügung", so Müller abschließend.

Weitere Informationen zum Projekt unter: <link http: www.kompetenzgewinn.bayern.de>www.kompetenzgewinn.bayern.de

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 13.03.2015

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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