Förderung der Erziehung in der Familie

Familien im ländlichen Raum stärken

In seiner letzten Präsidiumssitzung hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. Empfehlungen mit vielfältigen Anregungen verabschiedet, durch die im ländlichen strukturschwachen Raum weitere Verbesserungen für die präventive Unterstützung von Familien durch die Familienbildung als Leistung der Kinder- und Jugendhilfe erreicht werden können.

01.12.2009

 „Wir stellen fest, dass immer mehr Kommunen ihre Rolle als familienpolitische Akteure aktiv wahrnehmen und sich um ein unterstützendes Klima für Kinder und Familien bemühen“, begrüßt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins, die Aktivitäten in den Kommunen.

Im ländlichen strukturschwachen Raum seien aber z.B. die bestehenden traditionellen Angebotsorte wie etwa Familienbildungsstätten nicht ausreichend, um alle Familien in ihrem Lebensumfeld erreichen zu können. Daher hält der Deutsche Verein es u.a. für erforderlich, „neue“, dezentrale und alltagsnahe Orte für die Angebote der Familienbildung zu erschließen, beispielsweise durch Kooperationen mit den im ländlichen Raum traditionell verwurzelten Vereinen und virtuelle Angebote über das Internet. Auch angeleitete, thematische Treffen im privaten Bereich, z.B. bei „Familienbildungsabenden im eigenen Wohnzimmer“, können traditionelle Angebote der Familienbildung ergänzen.

„Wir fordern kein „Mehr“ an Familienbildungsstätten - wohl aber einen kreativen Blick darauf, wo Familienbildung ihre Angebote anknüpfen könnte“, so Michael Löher. Die Empfehlungen geben vielfältige Anregungen für die Familienbildung vor Ort. Praxisbeispiele runden die Empfehlungen ab.

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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