Familienpolitik

Deutscher Verein: Familien brauchen ein Gesamtpaket und kein Päckchen

Euro-Stücke und Cent-Münzen liegen aufeinander

Anhebung von Kinderfreibeträgen, Kindergeld und Kinderzuschlag sind keine Gesamtstrategie. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert, die grundsätzlichen Mängel der ehe- und familienbezogenen Förderung zu beheben.

23.04.2015

Insbesondere beim Kinderzuschlag liegen mit der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Maßnahmen bereits konkrete Lösungsvorschläge vor. Diese sollten zügig umgesetzt werden, wie zum Beispiel der Wegfall der Höchsteinkommensgrenze. Das fordert die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in ihrer Stellungnahme zum <link https: www.jugendhilfeportal.de politik familienpolitik artikel grundfreibetrag-und-kindergeld-steigen external-link-new-window über die anhebung der leistungen auf dem>Gesetzesentwurf zur Anhebung von Kinderfreibeträgen, Kindergeld und Kinderzuschlag. Der Entwurf wird im Bundestag in erster Lesung beraten. Ausdrücklich begrüßt werde die Ankündigung der Regierungsfraktion, den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende anzuheben. Aus Sicht des Deutschen Vereins wurde die Gruppe der Alleinerziehenden bislang nicht ausreichend berücksichtigt.

"Die Ergebnisse der Gesamtevaluation dürfen nicht in den Schubladen verschwinden, sondern müssen politisch genutzt werden", fordert Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich nicht auf das verfassungsrechtlich vorgegebene Minimum bei der Erhöhung der Leistungen zu beschränken, sondern deren strukturelle Defizite zu beseitigen."

Die Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins ist unter <link http: www.deutscher-verein.de empfehlungen_archiv dv-9-15-familienpaket external-link-new-window des deutschen vereins als>www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/empfehlungen_archiv/2015/DV-9-15-Familienpaket (PDF-Datei) abrufbar.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 23.04.2015

Redaktion: Kerstin Boller

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