Familienpolitik

Deutscher Verein: Achter Familienbericht liefert wichtige Impulse, um Familien zeitlich zu entlasten

Zeitliche Bedürfnisse von Familien müssen künftig besser berücksichtigt werden. Nach dem Beschluss des Achten Familienberichts durch das Bundeskabinett sind nach Auffassung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge nun Politik und Wirtschaft in der Pflicht.

15.03.2012

Berlin. Kindergarten, Schule, Job, Sprech- und Öffnungszeiten von Ärzten und Behörden, Pflege von Angehörigen – Familien sind in ihrem Alltag vielfach fremdbestimmt. Da bleibt nur wenig Zeit für die Familie selbst. „Eltern und Kinder brauchen eine gemeinsame Zeit für das Miteinander und die Fürsorge füreinander. Kinder brauchen die Aufmerksamkeit und Zuwendung ihrer Eltern und Eltern brauchen Zeit für sich und zur Erholung“, sagte Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., anlässlich der Verabschiedung des Achten Familienberichts durch das Bundeskabinett.

Angesichts dieser Anforderungen seien Zeitkonflikte vorprogrammiert. Alleinerziehende, Eltern, die beide berufstätig sind, oder pflegende Angehörige sieht der Deutsche Verein in besonderem Maße betroffen. Entlastung und Unterstützung durch die Schaffung entsprechender zeitlicher Rahmenbedingungen sei dringend nötig. Der Deutsche Verein fordert Politik und Wirtschaft auf, den Achten Familienbericht als Anstoß zu nutzen, um in diesem bislang vernachlässigten Feld aktiv zu werden und Familien nachhaltig zu unterstützen.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge

Redaktion: Ilja Koschembar

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