Qualifizierung

Bundeskongress für den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD): Im Mittelpunkt der Mensch?

Auf dem Podium eines Hörsaals stehen Mikrofone.

Vom 4. bis 6. September 2013 diskutieren rund 400 Fachkräfte der Sozial- und Jugendhilfe und der Allgemeinen Sozialen Dienste in der Katholischen Stiftungsfachhochschule München unter dem Motto „Im Mittelpunkt der Mensch?“ Entwicklungsmöglichkeiten und konkrete Handlungsempfehlungen für den ASD.

30.08.2013

In den nächsten Jahren werden in den Allgemeinen Sozialen Diensten eine Vielzahl von Stellen neu zu besetzen sein. Grund ist die Altersstruktur des Personals. Wie kann die Neubesetzung gelingen, wenn es bereits heute in einigen Regionen schwierig ist, freiwerdende Stellen zu besetzen? Wie entwickelt sich der ASD weiter, wenn wie erwartet, der Anteil älterer Menschen in den Kommunen wächst und zugleich derjenige  von Kindern und Jugendlichen zurückgeht? Zusätzlich stellt die zunehmende Ökonomisierung der sozialen Arbeit den ASD vor Herausforderungen, die konzeptionelle,

In ihrem Einführungsvortrag fragt Dr. Marie-Luise Conen vom Context-Institut Berlin danach, welche Unterstützung „Multiproblemfamilien“ brauchen und was Sozialarbeiter/innen an Rahmenbedingungen benötigen, damit sie notwendige Unterstützung leisten können.  Prof. Dr. Christian Schrapper von der Universität Koblenz untersucht die Praxis des ASD. Er stellt die Frage, ob die ASD-Aufgaben in der Bürgerberatung und Krisenfeuerwehr zu finden sind, oder ob der ASD als „Besenwagen“ öffentlicher Hilfe unterwegs ist.

Eröffnet wird der Kongress von Prof. Dr. Bernhard Lemaire, Direktor des Instituts für Fort- und Weiterbildung der Katholischen Stiftungsfachhochschule sowie von Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.

Die zentrale Fachveranstaltung der Allgemeinen Sozialen Dienste in der Bundesrepublik Deutschland wird vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Kooperation mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, der Stadt München, dem Landschaftsverband Rheinland, dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH), dem Institut für Sozialarbeit und Sozialforschung e.V. (ISS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/ Kommunaler Sozialer Dienst ausgerichtet.

Quelle: Deutscher Verein e.V. vom 30.08.2013

Redaktion: Anneli Starzinger

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