Gesundheit

Bayern: Huml ruft zu Schutz vor AIDS auf

Tafel mit Aufschrift "Gib Aids keine Chance!"

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt insbesondere junge Leute vor einer Unterschätzung der AIDS-Gefahr. Huml betonte am Freitag zum Start der Münchner AIDS- und Hepatitistage, dass es zwar neue Therapiemöglichkeiten gibt, AIDS aber immer noch unheilbar ist.

21.03.2014

"AIDS ist aber immer noch unheilbar. Notwendig ist deshalb ein konsequenter Schutz vor der Immunschwächekrankheit.", so Huml.

Jedes Jahr erkranken allein in Bayern rund 400 Menschen neu an AIDS. Insgesamt leben derzeit im Freistaat rund 10.000 Menschen mit dem HI-Virus. Der Freistaat stellt jährlich rund 3,5 Millionen Euro für die HIV-Prävention, Aufklärung und Beratung bereit. Huml unterstrich: "Jeder muss selbst Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Jede neue Erkrankung ist eine zu viel!"

Bayern setzt beim Thema AIDS auf ein dreigliedriges System: Zehn psychosoziale Beratungsstellen beraten überregional und begleiten Betroffene sowie deren Angehörige. Daneben gibt es vier AIDS-Hilfen. 76 Gesundheitsämter beraten zudem flächendeckend über Risikominimierung und bieten kostenfrei und anonym HIV-Tests an.

Weitere Informationen unter gibt es auch im Internet: <link http: www.stmgp.bayern.de aufklaerung_vorbeugung infektionen aids.htm>www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/infektionen/aids.htm 
Weitere Informationen: <link http: www.gesundheit.bayern.de>www.gesundheit.bayern.de 

Quelle: Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Bayern vom 21.03.2014

Redaktion: Nadine Paffhausen

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