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Baden-Württemberg hat bundesweit niedrigste Jugendarbeitslosigkeit

Füler trägt negativen Trend in Diagramm an

Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zieht nach der Sommerpause wieder an. So sank die Arbeitslosenquote im Südwesten auf 4,0 Prozent. Damit belegt das Land im bundesweiten Vergleich weiter einen Spitzenplatz. Die Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg ist mit 3,3 Prozent die niedrigste in Deutschland.

02.10.2013

In Baden-Württemberg waren im September 231.622 Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum August ist das ein Rückgang von 0,2 Prozent oder 11.000 Arbeitslosen. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. „Viele Betriebe haben nach der Sommerpause wieder vermehrt junge Menschen in Arbeit und Ausbildung übernommen“, sagten Arbeitsministerin Katrin Altpeter und Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent bei Menschen unter 25 Jahren liegt der Südwesten bundesweit an der Spitze aller Bundesländer.

Berufsausbildung ist wichtiger Standortfaktor

Nach der eher verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2013, die sich allerdings auf dem Arbeitsmarkt wenig bemerkbar machte, deutet jetzt vieles darauf hin, dass die konjunkturellen Auftriebskräfte im Land stärker wirksam werden. „Davon sollte dann auch der Arbeitsmarkt weiter profitieren“, so Altpeter und Schmid. Der Blick nach vorn stimme damit allgemein optimistisch.

„Die aktuellen Arbeitsmarktdaten unterstreichen: die Attraktivität der Berufsausbildung ist für das Industrieland Baden-Württemberg ein essentieller Standortfaktortor. Daher will die Landesregierung gemeinsam mit den Partnern arbeiten“, sagte Schmid. So müsse der Übergang von der Schule in die Ausbildung weiter verbessert werden, um mehr Jugendlichen den direkten Zugang in den Beruf zu erleichtern.

Quelle: badenwürttemberg.de

Redaktion: Anneli Starzinger

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