Gesundheit

17. Kongress Armut und Gesundheit: Prävention wirkt! – für einen guten Start ins Leben!

17. Kongress Armut & Gesundheit am 9./10. März 2012

Der 17. Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März in Berlin diskutiert erfolgreiche Konzepte der Prävention und Gesundheitsförderung.

31.01.2012

In den ersten Lebensjahren des Kindes werden wichtige Weichen für gutes und gesundes Aufwachsen gelegt. Obwohl Eltern in der Regel das Beste für ihr Kind wollen, können Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit, Partnerkonflikte, frühe Elternschaft und psychische Erkrankungen Eltern stark belasten und die Aufmerksamkeit für ihre Kinder beeinträchtigen. Frühzeitige Hilfs- und Unterstützungsangebote können hier einen wichtigen Beitrag leisten, Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken, Belastungen zu senken und den Grundstein für ein gesundes Aufwachsen und bessere Zukunftschancen von Kindern zu legen.
 
Die Frühen Hilfen sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), getragen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), hat wichtige Pionierarbeit geleistet und fachliche Grundlagen geschaffen, an die es nun anzuknüpfen gilt.
 
Der <link http: www.armut-und-gesundheit.de _blank external-link-new-window external link in new>17. Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März in Berlin und eine Satellitenveranstaltung am Vortag, den 8. März, bieten hierfür hinreichend Möglichkeiten: Fachleute aus Praxis und Wissenschaft sowie Vertreter/innen aus Politik diskutieren sowohl den aktuellen Stand in den Frühen Hilfen als auch zukünftige Herausforderungen. Dabei geht es u.a. um die Rolle der Väter, um die Erreichbarkeit von Eltern insbesondere in belastenden Lebenslagen sowie um kommunale Ansätze zur Förderung eines gesunden Aufwachsens. Vorgestellt werden außerdem vorbildliche Ansätze aus der Praxis wie das Dormagener Modell der Präventionskette oder das Flensburger Projekt „Schutzengel“.

Quelle: Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Redaktion: Ilja Koschembar

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