Flucht und Migration

15 Prozent der Schüler in NRW sprechen zu Hause kein deutsch

Eine Tafel mit Aufschriften von unterschiedlichen Sprachen

Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird bei über der Hälfte der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen. Das sind 15 Prozent der gesamten Schülerschaft.

16.05.2012

Im Schuljahr 2010/11 hatte in Nordrhein- Westfalen mehr als jede(r) vierte (26,2 Prozent) der rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs und freie Waldorfschulen) eine Zuwanderungsgeschichte. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird bei über der Hälfte der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen. Das sind 15 Prozent der gesamten Schülerschaft. Wie die Grafik zeigt, fällt dieser Anteil an den einzelnen Schulformen unterschiedlich aus:



Die Hauptschulen wiesen mit 25,6 Prozent den höchsten Anteil bei den Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte auf, bei denen zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen wurde. 
Bei den Gymnasiast(inn)en war der Anteil mit 5,0 Prozent am niedrigsten.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in NRW sowie methodische Hinweise hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe "Statistik Kompakt" unter dem Titel "Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte" veröffentlicht. Unter <link http: www.it.nrw.de wl statistik_kompakt.html _blank external-link-new-window external link in new>www.it.nrw.de/wl/statistik_kompakt.html steht die Analyse zum kostenlosen Download bereit.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: 
<link http: www.it.nrw.de presse pressemitteilungen pdf _blank external-link-new-window external link in new>www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/93_12.pdf

Quelle: IT.NRW

Redaktion: Christian Herrmann

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