
Sami Inci, Koordinator der AWO Jugendmigrationsdienste in Schleswig-Holstein und Hamburg vor seinem Büro in Neumünster.

Der Bürgergarten im Vicelin-Viertel, einem Viertel in Neumünster, in dem vorwiegend Migrantinnen und Migranten leben.

Ein alternatives Kulturzentrum im Vicelinviertel. Hier trifft man sich zu Lesungen, Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen.
Copyright: Simenti
Ein bisschen Bosporus in Neumünster
Was ist ein Jugendmigrationsdienst?
Der Jugendmigrationsdienst (JMD) unterstützt jugendliche Migranten und Migrantinnen mit individuellen Angeboten und durch professionelle Begleitung bei ihrem Integrationsprozess im neuen Lebensumfeld. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterhalten die in der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit zusammengeschlossenen Trägergruppen:
• Arbeiterwohlfahrt (AWO),
• Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit,
• Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit,
• Arbeitsgemeinschaft der Freien Trägergruppe,
Internationaler Bund,
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und
Der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV),
etwa 415 Jugendmigrationsdienste (früher Jugendgemeinschaftswerke), die junge Menschen mit Migrationshintergrund bei integrationsbedingten Problemen begleitend zur Seite stehen.
Konzeption der Arbeit der Jugendmigrationsdienste
Ab 2004 sind diese Einrichtungen unter der neuen Bezeichnung „Jugendmigrationsdienste“ weiterentwickelt und den Erfordernissen an eine moderne Integrationspolitik angepasst worden. Die in Kooperation mit den Trägern entwickelten Arbeitsgrundsätze und Rahmenkonzepte wurden Grundlage des Bewillungsbescheids für die Jugendmigrationsdienste.
Einzelfallbegleitung
Mit dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Jahre 2005 veränderte sich die Arbeit der Jugendmigrationsdienste erneut, da seither die Begleitung der jungen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer vor, während und nach den Integrationskursen auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes von den Jugendmigrationsdiensten wahrzunehmen ist.
Zur Verbesserung der Integrationschancen liegt der Schwerpunkt der Integrationsarbeit entsprechend den Grundsätzen zur Durchführung und Weiterentwicklung des Programms 18 im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) "Eingliederung Junger Menschen mit Migrationshintergrund" vom 1. Januar 2005 vorrangig bei der individuellen Begleitung der nicht mehr schulpflichtigen jungen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer im Wege des Case Managements.
Mit den Jugendlichen wird ein individueller Förderplan entwickelt, es werden ihnen passgenaue lokale Angebote empfohlen und sie werden bei Bedarf unter anderen an die Arbeitsagenturen, bzw. Arbeitsgemeinschaften nach dem SGB II weitervermittelt. Die entsprechenden „Gemeinsame Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bezüglich der Schnittstellen und der Aufgabenverteilung zwischen den Jugendmigrationsdiensten und den Leistungsträgern nach SGB II / III“ ist auf der Website des BMFSFJ eingestellt.
Weiterführende Informationen unter: http://www.jmd-portal.de
Quelle: Wikipedia
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Lieber Herr Inci, ich freue mich sehr, hier heute zu Gast zu sein, habe jetzt auch schon fest gestellt, dass Sie bekannt sind wie ein bunter Hund in Neumünster, aber ich weiß noch nicht genau, was eigentlich Ihre Funktion ist und wie ein normaler Arbeitsalltag für Sie aussieht.
Sami Inci:
Ich freue mich auch, dass Sie den langen Weg nach Neumünster auf sich genommen haben; ich sage gerne, in die schönste Stadt Schleswig-Holsteins. Ich bin Betriebswirt der Sozialwirtschaft; habe noch die Zusatzausbildung zum Qualitätsmanagement-Beauftragten gemacht und leite bei der Arbeiter-Wohlfahrt – Landesverband Schleswig-Holstein – den Bereich der Jugendintegration, also der Jugendmigrationsdienste in Hamburg und Schleswig-Holstein. Gleichzeit bin ich der Vorsitzende vom Runden Tisch für Integration hier in Neumünster. Das ist quasi das Forum für Migranten. Gegründet wurde der Runde Tisch für Integration von der Ratsversammlung. Es ist ein städtisches Gremium und wird von den Migrationsfachdiensten, Migrantenselbstorganisationen und von Menschen, die sich für das Thema „Integration“ interessieren, mit Inhalt gefüllt. Das macht viel Spaß. Dort bearbeiten wir Themen, die die kommunale Integrationsarbeit betreffen.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Wenn Sie von Koordination sprechen, was meinen Sie genau damit? Wen oder was koordinieren Sie?
Sami Inci:
Ich spreche von sechs vollen Stellen in Hamburg und Schleswig-Holstein im Bereich der Jugendmigrationsdienste, deren Arbeit ich koordiniere und bei der Netzwerkgestaltung unterstütze. Es geht bei der Arbeit um die sprachliche, schulische und berufliche Integration in die deutsche Gesellschaft.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Gibt es für Sie überhaupt so etwas wie einen typischen Arbeitsalltag?
Sami Inci:
Ja, den gibt es durchaus. Ich habe mein Büro hier in Neumünster. Von dort aus läuft sehr viel Koordinierungsarbeit über E-Mail und Telefon. Ich versuche Kooperationsstrukturen aufzubauen und diese zu verschriftlichen. Sie mit Inhalt zu füllen, ist dann später die Aufgabe der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Meine Aufgabe ist es, vor allem Strukturen zu schaffen, damit die Arbeit der Kollegen einfacher gestaltet werden kann. Ich fange früh im Büro an und erledige administrative Tätigkeiten. Ab 9 Uhr stehe ich dann für die Kollegen zur Verfügung. Ich arbeite sehr viel direkt mit den ARGEN, JobCenter, Verwaltungen der Kommunen, Dienstleistungszentren und Migrantenselbstorganisationen zusammen und versuche, sie für die Integrationsarbeit zu öffnen.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Sind Sie bei Ihrer Arbeit auch viel unterwegs?
Sami Inci:
Ich bin sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein viel unterwegs. Unser nördlichster Standort ist in Flensburg. Da es sich aber flächenmäßig um eher kleine Bundesländer handelt, hält sich die Reiserei in überschaubaren Grenzen.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Sind Sie hier vor Ort eher ein Einzelkämpfer oder arbeiten Sie im Team?
Sami Inci:
Wir haben in der AWO ein Konzept erarbeitet und nennen unsere Einrichtungen „IntegrationsCenter“. Dort haben wir verschiedene Serviceleistungen untergebracht: die Jugendmigrationsdienste, Integrationsberatung für Erwachsene – beides bundesgeförderte Programme – und dann haben wir noch Migrationssozialberatung, die landesgefördert ist. Die bundesgeförderten Programme richten sich zunächst einmal an Neuzuwanderer und die Migrationssozialberatung ist für Menschen mit Migrationshintergrund gedacht, die schon länger in Schleswig-Holstein leben. Dann haben wir noch Integrationskurse, die wir an fast allen Standorten in Hamburg und Schleswig-Holstein durchführen. Dafür haben wir Integrationskurskoordinatoren, die die Organisation und Verwaltung der Kurse übernehmen. Dann gibt es noch einzelne Projekte an unterschiedlichen Standorten, wie gesundheitsfördernde Projekte oder arbeitsmarktbezogene Projekte, Coaching für Migrantinnen und Migranten. All diese Kurse sind in den Integrationscentern angesiedelt. In den Centern arbeiten viele Kollegen gemeinsam, vertreten sich auch gegenseitig und ergänzen sich produktiv. Zurück zu Ihrer Frage: auch ich bin in die Arbeit der Integrationscenter eingebunden und arbeite mit vielen kompetenten Kolleginnen und Kollegen zusammen.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Herr Inci, was sind spezifische Herausforderungen in Ihrer beruflichen Tätigkeit?
Sami Inci:
Als spezifische Herausforderung würde ich bezeichnen, dass wir ganzheitliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund erreichen wollen. Das klingt zwar einfach, ist aber ganz schwierig. Man muss erstmal die Menschen motivieren. Es sind wenige darunter, die eigene Motivation mitbringen. Es gibt Ereignisse, die Menschen von heute auf morgen so beeinflussen, dass sie sich zurückziehen. Es gibt keine ganz einheitliche Definition für Integration. Die Migranten verstehen Integration oft ganz anders als wir, die sie von der Arbeit her definieren. Die Geldgeber, sprich die Agentur für Arbeit, versuchen die Integration auf den Spracherwerb zu reduzieren. Das ist einfach nicht richtig. Ich rede in meinen Vorträgen immer von der „gefühlten Integration“. Wenn in einem Mehrfamilienhaus mit Einheimischen und einer Familie mit Migrationshintergrund überhaupt kein Kontakt ist, nicht einmal ein Nicken auf dem Flur, dann fehlt da Integration. Natürlich ist das eine beidseitige Aufgabe. Letztendlich ist es unsere berufliche Herausforderung, die Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, dahin zu bringen, sich für die Integration zu öffnen. Das bedeutet, im Schulalltag brauchen die Eltern mit Migrationshintergrund Kontakt zu einheimischen Eltern. Die Kinder müssen sich nachmittags gegenseitig besuchen. Die deutsche Sprache muss gesprochen und gelebt werden.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Gibt es ein Zaubermittel für die Motivationsförderung?
Sami Inci:
Wir versuchen, gelungene Beispiele zu geben. Es gibt hier in der öffentlichen Verwaltung Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, bei der Polizei, in der Landesverwaltung, in der Politik, es gibt Lehrer. Wir sagen immer, wenn sie es wollen und wenn sie sich anstrengen, dann klappt das auch. Man muss sich vielleicht als Mensch mit Migrationshintergrund ein bisschen mehr anstrengen……
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Was sind schöne oder erfüllende Momente in Ihrer Arbeit?
Sami Inci:
Wenn zum Beispiel Jugendliche kommen und sagen, ich habe einen Ausbildungsplatz bekommen, ich habe Arbeit gefunden. Wenn sie über ihre noch so kleinen Erfolgserlebnisse sprechen, dann freue ich mich. Ich bin selber als 15-jähriger zum zweiten Mal nach Deutschland gekommen und musste diese ganze Integrationsarbeit selber leisten ohne Unterstützung, mich selber motivieren, den Schulabschluss schaffen, die Berufsausbildung, das Studium……Ich kenne das und ich weiß, was das bedeutet: die Erfolgserlebnisse. Ich glaube, in der Integrationsarbeit ist es wichtig, kurze Ziele zu vereinbaren, die realistisch sind zu erreichen.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Jetzt haben Sie uns schon ein bisschen über Ihre intrinsische Motivation, ihren heutigen Beruf zu ergreifen, erzählt. Können Sie noch den formalen Weg beschreiben? Wie sind Sie geworden, was Sie heute sind?
Sami Inci:
Ich bin, wie gesagt, mit 15 Jahren zum zweiten Mal nach Deutschland gekommen und da ich hier die Grundschule besucht hatte, verstand ich recht gut Deutsch, konnte es aber nicht so gut sprechen und fühlte mich auch nicht sicher in der Sprache. Ich habe mich dann an einer Hauptschule angemeldet, die mich glücklicherweise genommen hat, obwohl ich eigentlich nicht mehr schulpflichtig war. Dann habe ich den Haupt- und den Realschulabschluss gemacht und erstmal ein bisschen gearbeitet, bevor ich eine Berufsausbildung begann. An die habe ich dann das Studium der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Sozialwirtschaft angeschlossen. Ich versuche diesen Weg auch jungen Migranten nahe zu legen. Die Migranteneltern haben oft die Erwartung, ihre Kinder müssten Abitur machen. Aber es gibt in Deutschland sehr viele verschieden Möglichkeiten, seinen Weg zu machen und das ist auch das Positive daran. Man kann auch über den zweiten Bildungsweg gehen und Fachhochschulreife machen und anschließend studieren. Ich nehme mich dann selber gerne als ermutigendes Beispiel.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Was erleben Sie als schwierig in Ihrer Arbeit und wo würden Sie sich vielleicht mehr Unterstützung durch öffentliche Strukturen wünschen?
Sami Inci:
Stichwort Anerkennungsverfahren. In unserer Arbeit ist es ja so, dass wir sehr viele Regeln und Gesetze beachten müssen. Es gibt sehr viel Bürokratie. In unserem Arbeitsalltag gibt es eine hohe Anforderung, Vorgänge zu dokumentieren, Statistiken zu erbringen. Da stellt sich für mich manchmal die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Wie viel Zeit nehme ich mir für die Klienten und wie viel bürokratischen Aufwand habe ich dadurch? Das muss in einem gesunden Verhältnis stehen. Die Rahmenbedingungen für die Integration – zum Beispiel das Anerkennungsverfahren – sind enorm zeitintensiv. Es gibt Zeiten, wo es zwei bis drei Monate dauern kann. Häufig bekommen die Menschen aber auch gar keine Anerkennung. Da würde ich mir eine bundeseinheitliche Regelung wünschen. Schleswig-Holstein beispielsweise ist kein Industrieland. Es gibt nicht sehr viel Arbeit hier. Das heißt, es besteht nicht selten die Notwendigkeit für junge Migranten, in ein anderes Bundesland umzuziehen, um dort Arbeit aufzunehmen. Dann stellt sich jedoch die Frage, wird die Anerkennung akzeptiert? Hier wäre eine bundesweit einheitliche Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen hilfreich und würde Integration erleichtern. Das würde auch die öffentlichen Haushalte entlasten, weil jugendliche Migranten geringere Transferleistungen in Anspruch nehmen müssten.
Im Rahmen des Zuwanderungsgesetzes wurden auch Regelungen geschaffen, die die Familienzusammenführung erschweren. Wir haben vermehrt Beratungsfälle, wo die Familienzusammenführung nicht stattfinden kann. Ich kann verstehen, wenn man sagt, die Leute müssen willig sein, die deutsche Sprache zu lernen, aber es gibt beispielsweise im Osten der Türkei oder in Kasachstan Gegenden, wo die Menschen nicht die Möglichkeit haben, die deutsche Sprache zu lernen. Wie sollen sie dann den Sprachtest A1 schaffen ? Das bedeutet, die Leute lassen sich scheiden oder kehren wieder in ihre Heimatländer zurück. Und das spricht sich rum in den Migrantenkreisen und führt zu Frust und Demotivation.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Können Sie in der Zeit, seit der Sie diesen Beruf ausüben, positive oder negative Entwicklungen im Bereich der Integrationsarbeit beobachten?
Sami Inci:
Es hängt sehr stark von äußeren Bedingungen ab. Wir machen mal die Erfahrung, dass sich die Migrantenselbstorganisationen öffnen für Integrationsfragen. Dann wiederum gibt es Ereignisse, wie z.B. den Irak-Krieg, die wirken sich negativ auf die Integrationsbereitschaft aus. Da wird auch nicht unterschieden, ob Deutschland am Krieg teilnimmt oder nicht. Die Leute ziehen sich einfach zurück, weil sie Vorbehalte aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit befürchten oder Ähnliches. Positive Entwicklungen waren, wenn sich Migrantenselbstorganisationen in Netzwerken engagiert haben, sich eingebracht haben. Aber das kann sich jeder Zeit wieder ändern.
Auch ein sehr starker Kontakt in das Heimatland kann Integrationsbereitschaft erschweren. Die Menschen sind dann so auf die Ereignisse in ihrem Heimatland fokussiert, dass sie keine Energien mehr frei haben für die Integration in Deutschland.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Sie könnten also nicht sagen, dass sieben Jahre Arbeit in diesem Arbeitsfeld hier in Neumünster zu einer positiven Entwicklung beigetragen haben?
Sami Inci:
Doch. Wir merken schon die Früchte unserer Netzwerk-Arbeit. Die Strukturen werden durchlässiger, das Bewusstsein für einander nimmt zu. Schulen und Verwaltung öffnen sich mehr und mehr. Aber wir bräuchten noch viel mehr positive Beispiele.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Wie schätzen Sie Ihre persönliche Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen Ihrer Tätigkeit ein?
Sami Inci:
Das ist eine sehr schwere Frage. Wie gesagt bin ich auch der Qualitätsmanagementbeauftragte und sehe in dem Bereich Entwicklungsmöglichkeiten. Wir haben angefangen, unsere Arbeit zu standardisieren. Für uns sind Fragen interessant, wie können wir unsere Arbeit dokumentieren? Wie können wir sie standardisieren? Was bedeutet ein Erstgespräch? Was bedeutet Assessmentverfahren? Wie können wir Qualität vereinheitlichen? Ich möchte in der Sozialen Arbeit hier im Landesverband ein Qualitätsmanagement-Verfahren einführen. Da gibt es noch eine Menge zu tun. Das wäre eine Herausforderung für mich.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Wir haben ja nun eine junge Familienministerin neu im Amt. Was würden Sie sich von ihr wünschen?
Sami Inci:
Ich wünsche mir mehr Dialog. Ich wünsche mir, dass sie sich für das Thema Integration öffnet und das Gespräch mit den Jugendmigrationsdiensten sucht. Die Jugendmigrationsdienste – egal welcher Träger – haben Jahrestreffen. Hier sollte sie einfach mal zu Gast sein und die Diskussionen mitbekommen. Ich glaube, das würde ihr beim Verständnis helfen. Diese Erfahrungen haben wir schon wiederholt mit Mitarbeitern aus dem Familienministerium gemacht.
Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe:
Vielen Dank, Herr Inci, für das interessante Gespräch!
asta





