Microsoft und Deutscher Caritasverband starten bundesweite Kooperation für mehr IT-Qualifizierung
Der Katholische Wohlfahrtsverband und das Softwareunternehmen setzen sich für die IT-Ausbildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher ein
Der Deutsche Caritasverband und Microsoft Deutschland starteten am 9. Dezember in Köln eine umfassende bundesweite Kooperation. Ziel ist die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative IT-Fitness, die Microsoft Deutschland im März 2007 gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen hat, stellt Microsoft bundesweit bis zu 50 Caritas-Einrichtungen der Jugend- oder Sozialhilfe kostenlos IT-Lernressourcen zur Verfügung und schult die Caritas-Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Weiterbildungsangeboten. Darüber hinaus stattet Microsoft 76 Kindergärten mit der Schlaumäuse-Software aus, die Sprachförderung im Vorschulalter unterstützt. Gemeinsam wollen sich die Partner so für mehr Bildungsgerechtigkeit stark machen und die Berufschancen der Jugendlichen verbessern.
Achim Berg (Microsoft) und Prof. Dr. Georg Cremer (Caritas) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung / Foto: Reinhard Rosendahl
„Wer IT-Wissen nicht fördert, verschenkt Wachstumschancen. Schon heute zieht sich ein digitaler Graben durch die Gesellschaft“, erklärt Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH und Beiratsvorsitzender der Initiative IT-Fitness. „Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband wollen wir daher vor allem Kinder und Jugendliche mit gezielten IT-Schulungsmaßnahmen sicherer im Umgang mit PC und Internet machen.“
Prof. Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, bekräftigt: „Bildung ist entscheidend, um Armut und Ausgrenzung zu bekämpfen. Dies gilt in besonderem Maße für benachteiligte Kinder und Jugendliche. In der ‚Bildungsrepublik Deutschland’ müssen wir verhindern, dass sozial benachteiligte junge Menschen den Anschluss verlieren. In der Informationsgesellschaft heißt das auch, IT-Wissen zu vermitteln. Denn Jugendliche haben heutzutage kaum Jobchancen, wenn sie die neuen Technologien nicht beherrschen.“
Zwei von drei Menschen in Deutschland arbeiten schon heute im Beruf mit PC und Internet. Die Bedeutung von IT-Wissen wird laut einer aktuellen IDC-Befragung von 1.000 Personalverantwortlichen zudem weiter steigen. In neun von zehn Berufen wird zukünftig PC-Wissen benötigt. Ohne zusätzliche Investitionen in IT-Qualifizierung wird allerdings noch jeder achte Deutsche in fünf Jahren IT-Analphabet sein, so die Prognose der Marktforscher von IDC.
Mehr IT-Qualifizierung für bessere Berufschancen
Quelle: Deutscher Caritasverband
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